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Aromatherapie

 

1. Das Wichtigste in Kürzezum Inhaltsverzeichnis

Um Wohlbefinden und Gesundheit zu beeinflussen, werden in der Aromatherapie ätherische Öle und Pflanzenauszüge eingesetzt. Die ätherischen Öle (Aromen) werden in der Regel aus Blüten, Blättern, Wurzeln, Harz oder Rinde gewonnen. Ihr Duft kann anregend, aktivierend, stimulierend, beruhigend und sinnlich sein. In der richtigen Dosierung haben ätherische Öle in der Regel wenig Nebenwirkungen.

 

2. Deutsches Arzneibuchzum Inhaltsverzeichnis

Ätherische Öle gelten als Arzneimittel, bei deren medizinischer Nutzung das Arzneimittelgesetz Anwendung findet. Sie sind Bestandteil zahlreicher Medikamente, weshalb sie im Deutschen Arzneibuch (DAB) und im Europäischen Arzneimittelbuch (Pharm.Eur.) enthalten sind. Daneben sind ätherische Öle auch Bestandteil vieler kosmetischer Präparate.

Ätherische Öle sind frei verkäuflich.

 

3. Anwendungzum Inhaltsverzeichnis

Befindlichkeitsstörungen werden heute immer häufiger durch Aromatherapie behandelt. Die bekanntesten Anwendungsformen sind:

  • Körperöle, z.B. zur Massage oder Hautpflege: Ätherische Öle werden in einem fetten Basisöl, z.B. Mandel- oder Jojobaöl, verschüttelt.
  • Aromabäder, z.B. zur Entspannung/Belebung, zur Hautpflege oder bei Erkältung: Ätherische Öle werden in Kombination mit einem leichten Emulgator (z.B. Honig, Sahne) im Badewasser verteilt.
  • Duftlampen zur Verbesserung der Raumatmosphäre oder Reinigung der Raumluft: Ätherische Öle als Film auf Wasser, das von unten erwärmt wird.

 

4. Wirkungzum Inhaltsverzeichnis

Ätherische Öle können in verschiedener Weise auf den menschlichen Körper einwirken:

  • Bei der Aromatherapie wird der Geruchssinn mit den damit verbundenen Sinneswahrnehmungen wie z.B. Gefühlseindrücke und Erinnerungen angesprochen.
  • Über die Haut (Salben, Öle, Bäder) können Spuren von Wirkstoffen aufgenommen werden. Bei empfindlicher Haut und Neigung zu Allergien sollte im Zweifelsfall auf die Anwendung verzichtet werden. Vor allem Zitrusöle (Zitrone, Bergamotte, Orange) können in Verbindung mit Sonneneinstrahlung auch bei unempfindlicher Haut Irritationen auslösen oder Sonnenbrand verursachen.
  • Die innerliche Einnahme sollte nur unter Anleitung von Experten erfolgen und ist vorher mit dem behandelnden Arzt abzustimmen.

 

So verschieden ätherische Öle duften, so unterschiedlich wirken sie auch. Sie können anregend, aktivierend, stimulierend oder auch beruhigend und sinnlich sein. Beispiele:

  • beruhigend: Lavendel, Melisse, Kamille
  • aktivierend: Rosmarin, Thymian, Fichtennadel
  • hustenlindernd: Pfefferminze, Latschenkiefer, Zitrone, Ysop
  • schmerzstillend: Kamille, Cajeput, Bergamotte, Geranium
  • stimmungsaufhellend: Rosenholz, Lemongras, Neroli (Orangenblüte)
  • kräftigend, stabilisierend: Zeder, Sandelholz, Vetiver, Angelika (Engelwurz)

 

In der richtigen Dosierung haben ätherische Öle in der Regel wenig Nebenwirkungen. Bei den Ölen handelt es sich um stark konzentrierte Pflanzenauszüge, daher bedarf es eines vorsichtigen und sparsamen Gebrauchs.

Bei therapeutischem Einsatz sollten nur natürliche, nicht synthetisch hergestellte Substanzen verwendet werden.

 

5. Wer hilft weiter?zum Inhaltsverzeichnis

Informationen zur Aromatherapie bietet AiDA Aromatherapy International, Telefon 089 89623290, Di und Do 13 - 14.30 Uhr, E-Mail zimmermann@aromapraxis.de, externer Linkwww.aromapraxis.de.

 

6. Verwandte Linkszum Inhaltsverzeichnis

Alternative Heil- und Pflegemethoden

 

 

Letzte Aktualisierung am 07.09.2011   Redakteur/in: Claudia Gottstein

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