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Behinderung > Urlaub und Freizeit

 

1. Das Wichtigste in Kürzezum Inhaltsverzeichnis

Menschen mit Behinderung möchten ihre Freizeit selbstbestimmt nach den eigenen Interessen und Fähigkeiten gestalten. Der Abbau von Barrieren gibt vielen Menschen mit körperlichen Einschränkungen zunehmend Möglichkeiten, sich selbstständig in der Öffentlichkeit zu bewegen. Bei Menschen mit geistiger Behinderung bestehen Einschränkung vor allem durch den Bedarf einer Begleitperson, um die Freizeit positiv gestalten zu können. Es ist wichtig, sich nicht zu verstecken, sondern so gut wie möglich am sozialen Leben teilzunehmen und die Freizeit so zu gestalten, dass sie einem Freude bereitet.

 

2. Urlaubsreisenzum Inhaltsverzeichnis

Urlaubsreisen für Menschen mit Behinderung und für Familien mit einem behinderten Kind sind wichtige Faktoren zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie dienen der Erholung und Freude aller Familienmitglieder.

Für behinderte Menschen und ihre Angehörigen ist es allerdings oft nicht einfach, zu reisen und eine behindertengerechte Unterkunft zu finden.

  • Bei Bedarf können Assistenzen für eine Reise angefordert und mitgenommen werden.
  • Familien finden organisatorische Unterstützung über Familienunterstützende Dienste oder Familienentlastende Dienste bzw. über die Offene Behindertenarbeit.

 

3. Freizeitzum Inhaltsverzeichnis

Wie der Urlaub ist auch die Freizeitgestaltung für Menschen mit Behinderung und ihre Familien sehr wichtig. Auch hier gilt es, keine Rückzugstendenzen aufkommen zu lassen, sondern zu erproben, wie alle Familienmitglieder am besten in der Öffentlichkeit mit der Behinderung umgehen können. Für Kinder mit Behinderungen ist dabei auch wichtig, dass sie ihr soziales Verhalten altersgerecht entwickeln, Strategien ausprobieren und weniger gute Strategien wieder verwerfen können.

Die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung sind auch für Menschen mit Behinderung sehr vielfältig und sollten nach den individuellen Vorlieben gewählt werden, z.B. Behindertensportgruppen, Besuch kultureller Veranstaltungen, Tagesausflüge, Engagement in Projekten und Vereinen etc. Auch ganz individuelle Freizeitwünsche sollten mit oder ohne Hilfe durch Assistenzdienste und ambulante Dienste realisiert werden. Menschen ohne geistige Behinderung können ihre Freizeit gewinnbringend mit Angeboten der Jugend- und Erwachsenenbildung gestalten oder sich in Gremien oder die politische Arbeit einbringen.

 

4. Behindertenclubs zum Inhaltsverzeichnis

In Behindertenclubs haben sich behinderte Menschen zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre Freizeit zu gestalten. Häufig sind die Clubs auch ein Ort der Begegnung zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen.

 

5. Praxistippszum Inhaltsverzeichnis

Im Fernverkehr können Menschen mit einem GdB von mindestens 70 die BahnCard 50 zum halben Preis erwerben. Außerdem gibt es zusätzliche Serviceleistungen, die Menschen mit Behinderung das Reisen erleichtern, beilspielsweise Hilfen beim Ein-, Um- und aussteigen. Hilfe und Informationen bietet der Mobilitätsservice der Deutschen Bahn unter externer Linkwww.bahn.de/barrierefrei

Im Flugverkehr werden die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung ebenfalls berücksichtiogt. Wichtig ist, dass der Fluggast bei der Ticketbuchung, spätestens aber 48 Stunden vor dem Flug, seine Einschränkung und Bedürfnisse mitteilt. Dann können Leistungen wie eine Betreuung am Check-in-Schalter, die Nutzung von Sonderbetreuungsräumen oder ein Rollstuhlservice zum erleichterten Umstieg organisiert werden.

 

6. Wer hilft weiter?zum Inhaltsverzeichnis

Auskünfte über regionale Angebote erteilen die Behindertenbeauftragten der Gemeinden und Stadtverwaltungen.

 

Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.
Altkrautheimerstraße 20, 74236 Krautheim
Telefon 06294 42810
Fax 06294 428179
info@bsk-ev.org
externer Linkwww.bsk-ev.org
Spezielle Seite externer Linkwww.reisen-ohne-barrieren.eu/ mit zahlreichen konkreten Reiseangeboten in Deutschland und weltweit.

 

Freizeit ohne Barrieren e.V.
Bleichstraße 39a, 3102 Paderborn
Telefon 05251 4141280
info@fob-paderborn.de
externer Linkwww.fob-paderborn.de

 

Bundesverein Barrierefreier Tourismus e.V.
Buschkrugallee 131, 12359 Berlin
Telefon 09144 93080
Fax 09144 93082
bv-barrierefreiertourismus@web.de
externer Linkwww.bv-barrierefreiertourismus.de

 

Bundesvereinigung Lebenshilfe
Raiffeisenstr. 18, 35043 Marburg
Telefon 06421 4910
Bundesvereinigung@Lebenshilfe.de
externer Linkwww.lebenshilfe.de
Informationen für Erwachsene unter externer Linkwww.lebenshilfe.de/de/themen-fachliches/erwachsenenalter/reisen_freizeit_sport.php. Reiseangebote für Menschen mit geistiger Behinderung speziell unter externer Linkwww.lebenshilfe-tours.de/.

 

Miteinander unterwegs - Gemeinschaft der Roller und Latscher e.V.
Organisiert gemeinsame Urlaube und Freizeiten von Menschen mit und ohne Behinderung.
Schottstr. 6, 10365 Berlin
Telefon und Fax 030 55491998
roller.latscher@gmx.de
externer Linkwww.rollerundlatscher.de

 

7. Verwandte Linkszum Inhaltsverzeichnis

 

7.1. Allgemeine Links

Behinderung

Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen

Soziale Gruppenarbeit

Ermäßigungen bei Öffentlichen Verkehrsmitteln

Hilfe im Flugverkehr

Krankenversicherungsschutz im Ausland: Auslandsschutz

Reha-Sport und Funktionstraining

Behinderung > Sport

 

7.2. Krankheitsspezifische Links

Allergien > Urlaub

ALS > Urlaub

Asthma > Familie

ADHS > Sport und Freizeit, ADHS > Urlaub 

Brustkrebs > Sport und Urlaub

CED > Reisen und Autofahren

Chronische Schmerzen > Reisen 

Depressionen > Urlaub

Diabetes > Urlaub

Down-Syndrom

Epilepsie > Urlaub 

Hepatitis C > Urlaub und Sport 

KHK > Urlaub

Migräne > Urlaub und Sport

Neurodermitis > Urlaub und Sport

Nierenerkrankungen > Dialyse > Urlaub

Parkinson > Reisen und Autofahren

Rheuma > Urlaub

Schädel-Hirn-Trauma > Urlaub und Freizeit

Schlaganfall > Sport und Urlaub

Stoma > Reisen 

Transplantation > Urlaub und Autofahren

 

Redakteurin: Johanna Wehle

 

Letzte Aktualisierung am 18.10.2017   Redakteur/in: Johanna Wehle

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