Springe direkt zu: Inhalt, Suche.

betaCare
Krankheiten, Soziales & RechtAdressenReha-Kliniken

Brustkrebs > Allgemeines

 

1. Das Wichtigste in Kürzezum Inhaltsverzeichnis

Besteht der Verdacht auf Brustkrebs, ändert sich das Leben der Betroffenen meist in kürzester Zeit. Trotzdem ist es ratsam, der Patientin zunächst Zeit zu lassen für weitere Schritte wie z.B. eine Krankenhauseinweisung. Empfohlen werden dafür in der Regel 2 Wochen, wobei die Patientin schon in dieser Vorbereitungsphase krank geschrieben werden kann. In dieser Zeit kann auch geklärt werden, welche Therapieformen in Frage kommen, welche Kliniken geeignet sind und welche anderen Beratungsstellen helfen können.

 

2. Kurzinfo zur Krankheitzum Inhaltsverzeichnis

Brustkrebs (Mammakarzinom) ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen der westlichen Welt. In Deutschland erkranken im Laufe ihres Lebens 8 bis 10 % aller Frauen an dieser Krebsart, in sehr seltenen Fällen sind auch Männer betroffen.

Unter Mammakarzinom versteht man einen bösartigen Tumor in der Brust, besonders häufig ist der obere, äußere Teil der Brust betroffen.

 

2.1. Ursache

Die Ursache von Brustkrebs ist noch nicht völlig geklärt, als Risikofaktoren kommen unter anderem genetische Vorbelastung, gutartige Veränderungen der Brust, Beginn der Menstruation in sehr jungen Jahren sowie sehr späte Menopause, keine oder späte Geburten, fettreiche Ernährung sowie Alkohol- und Tabakgenuss in Frage.

 

2.2. Früherkennung

Bei der Früherkennung von Brustkrebs spielt die regelmäßige Selbstuntersuchung der Brust eine entscheidende Rolle. Zusätzlich sollten die Vorsorgeuntersuchungen durch den Facharzt wahrgenommen werden.

Details unter Früherkennung von Krankheiten.

 

3. Vor Beginn der Behandlungzum Inhaltsverzeichnis

 

3.1. Zeit lassen

Manche Patientin braucht vor der Krankenhauseinweisung Zeit: Um sich zu entscheiden, sich zu orientieren und zu informieren oder um eine Zweitmeinung einzuholen. Diese Zeit sollte man der Patientin lassen, sofern nicht massive medizinische Bedenken dagegen sprechen.

 

3.2. Vorbereitungszeit

Meist ist es möglich, der Patientin zwischen Diagnosestellung und Klinikeinweisung eine Vorbereitungszeit von ca. 2 Wochen zu gewähren. Nach Expertensicht ist in den allermeisten Fällen die Wirksamkeit der Behandlung trotzdem gewährleistet. In dieser Zeit kann die Patientin alles Wichtige für ihren Klinikaufenthalt regeln.

 

3.3. Berufstätigkeit

Wenn die Patientin berufstätig ist, kann der Arzt sie schon vor der stationären Aufnahme krankschreiben, damit sie die Möglichkeit hat, sich auf die veränderte Situation einzustellen und alle wichtigen Vorbereitungen zu treffen.

Details unter Brustkrebs > Arbeit.

 

3.4. Selbsthilfe und Beratung

Schon vor der Operation können verschiedene Selbsthilfeorganisationen und Beratungsstellen (siehe Bereich Adressen, Suchwort "Brustkrebs") helfen - im Idealfall die Case Managerin einer Begleitstelle für Frauen mit Brustkrebs (z.B. mammaNetz Augsburg). Andere professionelle Berater sind z.B. SeelsorgerInnen oder psychosoziale Krebsberatungsstellen (siehe Bereich Adressen, Suchworte "psychosozial Krebs"). Auch Gespräche mit vertrauten Menschen können helfen, wenngleich manche Patientinnen das Anliegen haben, ihre Angehörigen und Freunde zu schonen.

 

3.5. Klinikwahl

Für die Behandlung sollten bevorzugt zertifizierte Brustzentren gewählt werden. Viele niedergelassene Ärzte kooperieren mit solchen Zentren. Entsprechende Adressen finden Sie im Internet

 

4. Kopien und Berichtezum Inhaltsverzeichnis

Für manche Patientin mit schweren Erkrankungen ist es sinnvoll, einen Ordner mit Kopien ihrer wichtigen Gesundheits-Befunde anzulegen. Der Hausarzt/Gynäkologe kann Kopien der Vorbefunde dafür zur Verfügung stellen. Wenn die Patientin einen Überblick über Diagnosen und Therapie haben möchte, empfiehlt es sich, ein Kranken-Tagebuch zu führen.

Nach dem Krankenhausaufenthalt bzw. bei Therapieende sollte sich die Patientin eine Kopie des Krankenhausberichts, des Arztbriefs und Ihre Röntgenbilder mitgeben lassen. Wichtig ist auch der ausgefüllte Tumorpass.

 

5. Brustwiederaufbauzum Inhaltsverzeichnis

Manche Frauen entscheiden sich für eine Rekonstruktion der Brust, welche direkt während der ersten Operation oder einige Monate später nach verschiedenen Methoden durchgeführt werden kann. Die verschiedenen Operationsmethoden und ihre Voraussetzungen finden Sie unter externer Linkwww.medizin-netz.de/frau/brustaufbau.htm.

 

5.1. Silikonprothesen und Spezial-BHs

Wenn die Brust ganz oder teilweise amputiert wurde, kommen Sikikonprothesen und Spezial-BHs in Betracht. Details, auch zur Kostenübernahme durch die Krankenkasse, unter Brustkrebs > Brustprothesen und Spezial-BHs.

 

6. Haarausfall und Perückezum Inhaltsverzeichnis

Die meisten Patientinnen leiden während der Chemotherapie unter teilweisem oder vollständigem Haarverlust. Etwa vier Wochen nach Ende der zytostatischen Therapie wächst das Haar wieder nach.

Praktische Tipps zu Perücken, Kopfbedeckungen und Kosmetik unter Haarausfall bei Chemotherapie.

 

7. Verwandte Linkszum Inhaltsverzeichnis

Brustkrebs

Brustkrebs > Arbeit

Brustkrebs > Ernährung

Brustkrebs > Familie

Kinder krebskranker Eltern

Haarausfall bei Chemotherapie

Brustkrebs > Lymphödem

Brustkrebs > Brustprothesen und Spezial-BHs

 

 

Letzte Aktualisierung am 09.06.2008   Redakteur/in: Anja Wilckens

Bewerten Sie die obigen Informationen (Schulnoten-System) 

1 6

 

 

» zurück zur Übersicht


Suchergebnisse

Ergebnis der Suchanfrage "Demenz" in allen Kategorien:

 

Soziales & Recht36 Treffer


Adressen166 Treffer


Reha-Kliniken4 Treffer

 

 

Suchwort-Markierung ausschalten

 

Historie

Brustkrebs > Allgemeines

ADHS > Studium und Beruf

Elterngeld

Häusliche Pflege Pflegeversich...

AVWG