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Brustkrebs > Sport und Urlaub

 

1. Das Wichtigste in Kürzezum Inhaltsverzeichnis

Aufgrund der Bewegungseinschränkungen im Brust- und Armbereich können sich die Freizeitmöglichkeiten bei Frauen mit Brustkrebs verändern. Sport ist generell anzuraten, unter Berücksichtigung der individuellen Situation.

 

2. Sportzum Inhaltsverzeichnis

Wenn eine Frau schon immer gern Sport getrieben hat, oder auch erst nach der Erkrankung damit beginnen möchte, ist das in den meisten Fällen möglich: bei entsprechender Vorsicht und Wahl einer geeigneten Sportart. Vor Aufnahme einer Sportart sollte die Patientin diesbezüglich ärztlich untersucht werden.

 

Studien zeigen, dass Betroffene schon während der Chemo- und Strahlentherapie von sportlicher Betätigung profitieren. Sport reduziert Depressionen, Angst und Müdigkeit und ist auch später ein wichtiger Baustein insbesondere gegen Fatigue (starke Müdigkeit). Einschränkungen, z.B. durch Gleichgewichtsstörungen oder Störungen im Blutsauerstofftransport, sollten immer ausreichend berücksichtigt werden. 

Auch in der Nachsorge spielt Sport eine wichtige Rolle und verbessert die dauerhaften Heilungschancen. Mittlerweile haben Forscher auch herausgefunden, warum das so ist. Sport wirkt verjüngend auf die T-Zellen. Diese Zellen sind im Immunsystem verantwortlich für die Abwehr von Krankheitserregern und Krebszellen. Je mehr junge T-Zellen und je weniger gealterte T-Zellen, desto besser die Immunabwehr. Regelmäßiger Sport erhöht den Anteil an jungen, voll funktions- und abwehrfähigen T-Zellen und senkt die Zahl der alten, schwachen T-Zellen.

Geeignete Sportarten sind Schwimmen, Gymnastik, Tanzen, Wandern, Walking, Yoga, Joggen und Fahrradfahren. Ungünstig sind Sportarten, die das Schultergelenk ruckartig belasten, z.B. Mountainbiken, Rudern oder Tennis. Um Einschränkungen in den Bewegungsfunktionen zu verbessern, können Brustkrebspatientinnen unter Anleitung eines speziellen Trainers und ärztlich betreut Krebsnachsorgesport betreiben. Das Bewegungsprogramm wird auf die teilnehmende Patientin abgestimmt. Der Krebsnachsorgesport kann als Reha-Sport ärztlich verordnet werden.

Mehr unter Reha-Sport und Funktionstraining.

 

Über folgende Anlaufstellen finden Sie Kontakt zu Krebsnachsorge-Sportgruppen vor Ort:

  • Nachsorge-Kliniken
  • Krebsinformationsdienst (KID), Telefon 0800 420 30 40
  • Krebsberatungsstellen
  • Selbsthilfegruppen

 

3. Urlaubzum Inhaltsverzeichnis

Folgende allgemeine Informationen können bei der Urlaubsplanung relevant sein:

 

4. Verwandte Linkszum Inhaltsverzeichnis

Brustkrebs

Brustkrebs > Allgemeines

Brustkrebs > Arbeit

Brustkrebs > Ernährung

Brustkrebs > Familie

Brustkrebs > Lymphödem

Brustkrebs > Medizinische Rehabilitation

Behinderung > Urlaub und Freizeit 

 

 

Letzte Aktualisierung am 11.04.2016   Redakteur/in: Andrea Nagl

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