Demenz > Mobilität
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1. Das Wichtigste in Kürze
Menschen, die an einer Demenzerkrankung leiden, sind im frühen und mittleren Stadium der Demenz in ihrer Beweglichkeit und Mobilität nicht oder nur wenig eingeschränkt. Erst in der letzten Phase der Erkrankung wird die Bewegungsfähigkeit zunehmend eingeschränkt, die Bewegungskoordination beim Gehen, Sitzen oder Stehen gelingt nicht mehr. Demenz-Patienten sollten allerdings schon relativ früh auf das Autofahren verzichten.
2. Mobilitätshilfen für Schwerbehinderte
Kraftfahrzeugsteuer-Ermäßigung
Ermäßigungen bei Öffentlichen Verkehrsmitteln
3. Hilfsmittel zur Verbesserung der Mobilität
Kostenübernahme von Hilfsmitteln
4. Führerschein
Schon im frühen Stadium einer Demenzerkrankung ist meist die Reaktionsfähigkeit und das Einschätzen von Abständen und Geschwindigkeiten so beeinträchtigt, dass eine Fahrtüchtigkeit nicht mehr in ausreichendem Maß gegeben ist.
Bei schwerer Altersdemenz und schweren Persönlichkeitsveränderungen durch pathologische Alterungsprozesse besteht keine Eignung zum Fahren eines Kraftfahrzeugs mehr.
Problematisch ist es oft, den Demenzpatienten davon zu überzeugen, freiwillig seinen Führerschein bei der Führerscheinstelle abzugeben. Gegebenenfalls können Angehörige, in Absprache mit dem behandelnden Arzt, der Führerscheinstelle melden, dass Zweifel an der Fahrtüchtigkeit bestehen und deshalb ein medizinisch-psychologischer Test gemacht werden sollte.
5. Verwandte Links
Wohnumfeldverbesserung (Wohnungsumbau)
Demenz > Freiheitsentziehende Maßnahmen
Demenz > Krankenhausaufenthalt
Letzte Aktualisierung am 03.05.2011 Redakteur/in: Sabine Bayer
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