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Demenz > Mobilität

 

1. Das Wichtigste in Kürzezum Inhaltsverzeichnis

Menschen, die an einer Demenzerkrankung leiden, sind im frühen und mittleren Stadium der Demenz in ihrer Beweglichkeit und Mobilität nicht oder nur wenig eingeschränkt. Erst in der letzten Phase der Erkrankung wird die Bewegungsfähigkeit zunehmend eingeschränkt, die Bewegungskoordination beim Gehen, Sitzen oder Stehen gelingt nicht mehr. Die Eignung zum Autofahren kann allerdings schon in einem relativ frühen Stadium verloren gehen.

 

2. Führerscheinzum Inhaltsverzeichnis

Die "Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung" der Bundesanstalt für Straßenwesen geben auf Seite 65 f. Hinweise zur Kraftfahreignung bei Demenz und Persönlichkeitsveränderungen. Die Leitlinien können kostenlos heruntergeladen werden unter externer Linkwww.bast.de > Verhalten und Sicherheit > Fachthemen > Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung.

 

Bei leichten hirnorganischen Psychosyndromen kann es sein, dass das Führen von Kraftfahrzeugen der Gruppe 1 (Näheres unter Fahrerlaubnisgruppen) weiterhin möglich ist. Gruppe-2-Fahrzeuge können nur in seltenen Fällen weiter geführt werden.

Bei schweren organischen Psychosyndromen, Altersdemenz und schweren Persönlichkeitsveränderungen durch krankhafte Altersprozesse darf kein Fahrzeug mehr geführt werden. Beeinträchtigend sind bei Demenz insbesondere  Verlangsamung, mangelnde sensorische Leistungen, erhebliche Reaktionsleistungsschwächen, Anpassungsschwierigkeiten, Merkstörung, Gedächtnisstörungen und weitere kognitive Beeinträchtigungen. Das kann zu Situationsverkennung und Fehlreaktionen und in der Folge zu gefährlichen Situationen führen.

 

Problematisch ist es oft, den Demenzpatienten davon zu überzeugen, freiwillig seinen Führerschein bei der Führerscheinstelle abzugeben. Gegebenenfalls können Angehörige, in Absprache mit dem behandelnden Arzt, der Führerscheinstelle melden, dass Zweifel an der Fahrtüchtigkeit bestehen und deshalb ein medizinisch-psychologischer Test gemacht werden sollte. Auch der behandelnde Arzt kann von sich aus entsprechende neuropsychologische Untersuchungen machen und dann die Fahreignung attestieren oder absprechen. Da bei einer Demenz von einer Verschlechterung auszugehen ist, sind auch bei (noch) gegebener Fahreignung Nachuntersuchungen vorzusehen.

 

3. Mobilitätshilfen für schwerbehinderte Menschenzum Inhaltsverzeichnis

Menschen, die an einer Demenzerkrankung leiden, sind im frühen und mittleren Stadium der Demenz in ihrer Beweglichkeit und Mobilität nicht oder nur wenig eingeschränkt. Erst in der letzten Phase der Erkrankung wird die Bewegungsfähigkeit zunehmend eingeschränkt, die Bewegungskoordination beim Gehen, Sitzen oder Stehen gelingt nicht mehr.

Fahrdienste

Kraftfahrzeugsteuer-Ermäßigung

Ermäßigungen bei Öffentlichen Verkehrsmitteln

Parkerleichterung

 

4. Hilfsmittel zur Verbesserung der Mobilitätzum Inhaltsverzeichnis

Orthopädische und andere Hilfsmittel, z.B. Gehhilfen

Rollstühle

Kostenübernahme von Hilfsmitteln

 

5. Verwandte Linkszum Inhaltsverzeichnis

Führerschein

Wohnumfeldverbesserung (Wohnungsumbau)

Demenz

Demenz > Allgemeines

Demenz > Entlastung Angehöriger

Demenz > Freiheitsentziehende Maßnahmen

Demenz > Krankenhausaufenthalt

Demenz > Rechtsfragen

Demenz > Schwerbehinderung

Demenz > Umgang mit der Erkrankung

Demenz > Wohnen

 

 

Letzte Aktualisierung am 01.04.2016   Redakteur/in: Sabine Bayer

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