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Down-Syndrom > Berufsleben

 

1. Das Wichtigste in Kürzezum Inhaltsverzeichnis

Menschen mit Down-Syndrom sind in der Regel berufstätig, meist in Werkstätten für Menschen mit Behinderung, aber immer öfter auch in integrativen Einrichtungen und auf dem freien Arbeitsmarkt.

 

2. Werkstätten für behinderte Menschen zum Inhaltsverzeichnis

Menschen mit Down-Syndrom arbeiten hauptsächlich in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), auch "beschützte Werkstätten" genannt. In Deutschland gibt es über 1.000 Werkstätten für behinderte Menschen, die Beschäftigten haben überwiegend geistige Behinderungen.

 

WfbM sind Einrichtungen der beruflichen Reha (Berufliche Reha > Leistungen). Personen, die aufgrund ihrer Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können, finden hier einen Arbeitsplatz oder eine geeignete Tätigkeit.

Das Eingangsverfahren und die Maßnahmen im Arbeitstrainingsbereich werden in der Regel durch die Agentur für Arbeit finanziert. Die in WfbM beschäftigten Menschen haben einen arbeitnehmerähnlichen Status. Sie erhalten ein Arbeitsentgelt, das nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen bundesweit durchschnittlich 180,- € beträgt. Die Beschäftigen in WfbM sind unfall-, kranken-, pflege- und rentenversichert, jedoch in der Regel nicht in die Arbeitslosenversicherung einbezogen.

 

Insgesamt ist das System der Werkstätten gut etabliert. Aber es gibt auch Kritiker, die behaupten, dass manche Werkstätten die Arbeitskräfte behalten möchten, deren Entwicklung nicht ausreichend fördern und sich nicht entschieden genug dafür einsetzen, dass sie in den normalen Arbeitsmarkt integriert werden. Insbesondere Menschen mit leicht ausgeprägtem Down-Syndrom und ihre Eltern können bei der Auswahl der Werkstatt auf diese Aspekte achten.

 

3. Allgemeiner Arbeitsmarktzum Inhaltsverzeichnis

Immer öfter gelingt es Menschen mit Down-Syndrom, eine "integrative" oder "unterstützte" Beschäftigung zu finden. Das sind Beschäftigungsverhältnisse in der normalen Arbeitswelt, wobei die meisten Betroffenen oder ihre Arbeitgeber Unterstützung erhalten, um die behinderungsbedingten Nachteile auszugleichen.

 

In diesem Bereich ist gerade viel in Bewegung: Immer mehr Länder, Kommunen und engagierte Unternehmen starten entsprechende Projekte. Es zeigt sich, dass insbesondere Menschen, die in Regelschulen integriert werden, eine bessere Aussicht haben, eine Beschäftigung außerhalb einer beschützten Werkstatt für behinderte Menschen zu finden. Menschen mit Down-Syndrom arbeiten vor allem in der Gastronomie, in Altersheimen und Krankenhäusern, im Verkauf oder Lager und im künstlerischen und kunsthandwerklichen Bereich, z.B. als Schauspieler oder Töpfer.

 

Viele Informationen und Kontakte zu diesem Thema bietet die Bundesarbeitsgemeinschaft für unterstützte Beschäftigungen (BAG UB), externer Linkwww.bag-ub.de/.

 

4. Besondere Hilfen im Berufzum Inhaltsverzeichnis

Für behinderte Arbeitnehmer auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gibt es verschiedene Schutz-, Hilfs- und Fördermöglichkeiten. Einen Überblick mit konkreten Links finden Sie unter Behinderung > Berufsleben.

 

Weitere Hilfen:

 

5. Verwandte Linkszum Inhaltsverzeichnis

Eingliederungshilfe für behinderte Menschen

Persönliches Budget

Down-Syndrom

Down-Syndrom > Allgemeines

Down-Syndrom > Kindheit und Jugend

Down Syndrom > Alter und Rente 

Down-Syndrom > Finanzielle Hilfen

Down-Syndrom > Medizinische Rehabilitation

Down-Syndrom > Schwerbehinderung

 

 

Letzte Aktualisierung am 11.12.2016   Redakteur/in: Andrea Nagl

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