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Eltern in der Krise

 

1. Das Wichtigste in Kürzezum Inhaltsverzeichnis

Kinder bedeuten meist großes Glück, oft aber auch große Herausforderungen. Neue Verantwortungen, schwere Entscheidungen, Krankheiten, finanzielle Mehrbelastungen, Erziehungsprobleme und Streitigkeiten sind einige Beispiele für Aufgaben, denen sich viele Eltern stellen müssen.

Wenn die Probleme dauerhaft nicht zu lösen sind, können Ängste, depressive Phasen oder die Flucht in Abhängigkeiten die Folge sein.

 

2. Unterstützungsmöglichkeitenzum Inhaltsverzeichnis

Stellt sich das Gefühl ein, alleine die persönlichen und/ oder familiären Probleme nicht mehr in den Griff zu bekommen, ist es ratsam sich frühzeitig Hilfe zu holen. Je länger man wartet, desto mehr verfestigen sich die Schwierigkeiten und desto problematischer ist es, sie wieder los zu werden.

 

2.1. Beratungsstellen

Beratungsstellen bieten Unterstützung durch Gespräche und Informationen. Die Berater helfen die eigenen Probleme überschaubar und von einer anderen Sichtweise anzugehen und unterstützen bei der Suche und Umsetzung von Lösungsmöglichkeiten.


Das Unterstützungsangebot umfasst z.B. Hilfestellung bei Erziehungsproblemen, Partnerschaftskonflikten, Lebenskrisen, schweren Entscheidungen, finanziellen Schwierigkeiten oder Sucht.

 

2.2. Selbsthilfegruppen

In Selbsthilfegruppen tun sich Menschen zusammen, die vor dem gleichen Problem stehen oder unter derselben Krankheit leiden. Gemeinsam wollen sie ihre Lage verbessern, sich gegenseitig unterstützen und zusammen aktiv etwas verändern. 

 

Selbsthilfegruppen haben unterschiedliche Organisationsformen. Im Regelfall treffen sich etwa 6 - 12 Teilnehmer regelmäßig ( z.B. einmal in der Woche oder einmal im Monat) über längere Zeit. Sie bestimmen gemeinsam, wie lange die Treffen dauern, wo sie stattfinden, welche Ziele sie verfolgen und wer welche Aufgaben übernimmt.

 

2.3. Therapeutische Angebote

Psychotherapie hilft seelische Probleme in den Griff zu bekommen. Sie unterstützt z.B. bei Depressionen, Ängsten, Süchten, Zwängen, Essstörungen oder wenn man problematisches Verhalten verändern möchte. Die Behandlungsform ist meist ein Gespräch, kann jedoch durch therapeutische Interventionen (z.B. Entspannungsverfahren, Verhaltenstrainings) erweitert werden.

 

2.4. Jugendamt

Das Jugendamt unterstützt Eltern, aber auch direkt Kinder und Jugendliche, in Krisensituationen und in allen Fragen der Erziehung, Betreuung und Bildung. Übersicht und Links zu den vielen Angeboten des Jugendamts unter Kinder- und Jugendhilfe.

 

3. Wer hilft weiter?zum Inhaltsverzeichnis

  • In der Bundeskonferenz der Erziehungsberatung haben sich deutschlandweit Mitarbeiter der Erziehungsberatungsstellen zusammengeschlossen. Eltern können sich unter externer Linkwww.eltern.bke-beratung.de von ihnen online beraten lassen. Rund um die Themen Kinder und Familie stehen Einzel-E-Mail-Beratung, Einzelchat, Gruppenchat oder ein Forum zur Verfügung.
  • Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Jugend- und Eheberatung e.V. (DAJEB) bietet unter externer Linkwww.dajeb.de > Beratungsführer online eine bundesweite Suche nach Ehe-, Familien- und Schwangerenberatungsstellen. Auch Adressen von Krisen-, Sucht-, Schulden- oder Lebensberatungsangeboten sowie Notdiensten und Frauenhäusern sind hier zu finden.

 

4. Verwandte Links zum Inhaltsverzeichnis

Jugendamt

Schwangere in Not 

Notfall und Beratungsnummern

Kinder krebskranker Eltern 

Kinderbetreuungskosten Reha

Tod und Trauer > Kinder

 

Redakteuerin: Janina Del Giudice

 

Letzte Aktualisierung am 16.08.2017   Redakteur/in: Janina DelGiudice

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