Springe direkt zu: Inhalt, Suche.

betaCare

HIV AIDS > Behandlung

 

1. Das Wichtigste in Kürzezum Inhaltsverzeichnis

Wenn die Diagnose frühzeitig erfolgt, kann eine HIV-Infektion heute so behandelt werden, dass der Ausbruch von AIDS um Jahrzehnte hinausgezögert werden kann. Stand der Forschung ist die antiretrovirale Therapie (ART, Therapie gegen das Retrovirus HIV), eine Kombinationstherapie aus mehreren verschiedenartigen Medikamenten. Diese muss immer individuell auf den Patienten angepasst werden und erfordert ein gutes Fachwissen des Arztes. Deshalb sollten Betroffene einen Spezialisten aufsuchen.

Die ART hemmt die Vermehrung der HIV-Viren, im Idealfall unter die Nachweisgrenze, aber es kann die Infektion nicht heilen. Unerlässlich ist die konsequente, durchgehende, lebenslange Medikamenteneinnahme. Das ist aufgrund der Nebenwirkungen und der langen Dauer eine große Herausforderung für HIV-Infizierte. Wenn die psychische Belastung besonders hoch ist, kann eine Psychotherapie helfen.

 

2. Antiretrovirale Therapie (ART)zum Inhaltsverzeichnis

Die antiretrovirale Therapie (ART) wird auch als HAART (Hochaktive antiretrovirale Therapie), als cART (combined ART) oder einfach nur als „Kombinationstherapie“ bezeichnet. Sie wurde 1996 eingeführt und entwickelt sich durch die Erfindung neuer Medikamente laufend weiter.

Wenn antiretrovirale Medikamente in Monotherapie gegeben werden, können sich resistente Mutationen bilden. Um eine Resistenzbildung zu verhindern, werden in der HAART-Therapie mehrere Substanzen miteinander kombiniert. Diese greifen an verschiedenen Stellen des HIV-Lebenszyklus an oder haben einen unterschiedlichen Wirkmechanismus. Die HI-Viren können sich dann erst wieder wirksam vermehren, wenn sie gegen mehrere Wirkstoffe gleichzeitig resistent geworden sind. Für den Therapieerfolg und um Resistenzen zu verhindern, ist es enorm wichtig, dass die Therapie konsequent eingehalten wird.

ART wirkt nachgewiesenermaßen nur gegen den HIV-Typ 1. Für eine Behandlung der in Deutschland sehr selten auftretetenden Infektion mit HIV-2 sollte man sich an ausgewiesene HIV-Spezialärzte wenden. Kontaktadressen sind bei der Deutschen AIDS-Gesellschaft erhältlich, siehe HIV AIDS > Adressen.

 

2.1. Therapieziele

Die ART hat mehrere Ziele:

  • Vermehrung der HI-Viren hemmen und damit die Viruslast im Blut senken.
  • Symptome der HIV-Infektion unterdrücken.
  • Krankheitsfortschritt verlangsamen, d.h. im besten Fall das Immunsystem verbessern.
  • Zellimmunität wiederherstellen.
  • Entzündungen infolge der chronisch aktiven Immunabwehr reduzieren.
  • Ansteckungsgefahr reduzieren.
  • dem Betroffenen ein möglichst normales und langes Leben mit Wohlbefinden ermöglichen.

 

2.2. Therapieerfolg

Eine wirksame HAART sollte die Viruslast auf 0 bzw. unter die laborchemische Nachweisgrenze (unter 20 Virus-RNA-Kopien pro ml Blut) reduzieren. Die sog. Viruskonzentration sinkt anfangs schnell, dann langsamer. Der Zielwert „unter der Nachweisgrenze“ sollte nach 3 bis 4, maximal nach 6 Monaten erreicht werden. Wenn nur wenige HI-Viren aktiv sind, kann sich auch das Immunsystem wieder erholen und die Zahl der T-Helferzellen steigt an.

 

Patienten mit weniger als 50 RNA-Kopien/ml gelten als fast nicht mehr ansteckend. Dennoch sollten auch HIV-Träger mit niedriger Viruslast die empfohlenen Schutzmaßnahmen, vora llem safer sex und safer use, Näheres unter HIV AIDS > Allgemeines einhalten, weil sie sich damit vor anderen Infektionen schützen.

 

Bei HIV-Infizierten werden nach Einleitung der Therapie zur Kontrolle die Werte der T-Helferzellen und der HIV-RNA in kurzfristigen Abständen bestimmt. Wenn die HAART dauerhaften Erfolg zeigt, reichen Kontrollmessungen alle 3 Monate bzw. nach Absprache mit dem behandelnden Arzt.

 

Eine HAART wirkt umso besser, je weniger Symptome bereits vorhanden sind. Wichtig ist die kontinuierliche Einnahme, da Therapieunterbrechungen oder -abbruch zu einem Anstieg der Viruslast führt bzw. Resistenzen durch Umbau der Erbinformation fördert.
Bei späten Diagnosen, insbesondere wenn AIDS bereits ausgebrochen ist, sind die Diagnosen deutlich schlechter. Spätdiagnosen sind bei Frauen überdurchschnittlich häufig.

 

Nach wie vor kann eine HIV-Infektion nicht geheilt werden, das heißt: Es bleiben immer HI-Viren im Körper. Es gibt auch (noch) keinen Impfstoff gegen die Ansteckung mit HIV.

 

2.3. Medikamente der Kombinationstherapie

Bei einer HAART werden mindestens 3 verschiedene antiretrovirale Medikamente kombiniert.

 

Das „I“ in den Abkürzungen steht immer für „Inhibitor“ = Hemmer. Mittlerweile sind 5 Gruppen von Medikamenten im Therapieeinsatz. Die meisten setzen an Enzymen an, die für den HIV-Vermehrungszyklus notwendig sind.

 

2.3.1. Entry-Inhibitoren

Diese Gruppe umfasst 3 unterschiedliche Substanzen bzw. Angriffstellen, um das Eindrngen des HI-Virus in die Zelle zu verhindern. Sie blockieren entweder die Andockstellen des Virus an die Zelle (Attachment-Inhibitoren), belegen eine zweite notwendige Bindungsstelle auf der Zielzelle (Korezeptorantagonisten) oder verhindern das Verschmelzen von Virus und Zielzelle (Fusionsinhibitoren).

 

2.3.2. Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (RTI)

Nukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NRTI), auch Nukleosid-Analoga genannt, waren die ersten HIV-Medikamente. Die Umwandlung der HIV-RNA (Erbsubstanz des HI-Virus) in DNA durch das Enzym Reverse Transkriptase ist ein für die Vermehrung des Virus notwendiger Schritt. NRTI sind „falsche“ Bausteine, die den natürlichen Zellbausteinen nachempfunden sind (Nukleosid-Analoga). Sie werden statt der „richtigen Bausteine“ in die neue DNA eingebaut und bewirken eine Unterbrechung der DNA-Kette.

 

NNRTI (nicht-nukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren) sind synthetisch hergestellte Substanzen, die direkt an das Enzym Reverse Transkriptase binden und so die Nukleosidanbindung und Molekülverkettung verhindern.


2.3.3. Integrase-Inhibitor (INI)

Das HI-Virus braucht das Enzym Integrase, um seine umgebaute DNA in die DNA der menschlichen Zelle einzugliedern. Integrasehemmer verhindern dies.

 

2.3.4. Protease-Inhibitoren (PI)

Das Enzym Protease ermöglicht den Bau neuer HI-Viren aus Protein-Bestandteilen. Proteasehemmer blockieren diesen Prozess, sodass nur ungefährliche Viruspartikel entstehen. Die Wirkung der Protease-Inhibitoren wird gesteigert („geboostert“) durch eine geringe Dosis zweier weiterer Medikamente: entweder Ritonavir (PI/r) oder Cobicistat (PI/c).

 

2.3.5. Kombination

Die gängigen Kombinationstherapien bestehen derzeit aus 2 NRTI + 1 NNRTI + 1 INI oder geboostertes PI.

 

Monotherapien, also Therapien nur mit NRTI oder NNRTI gelten heute als nicht mehr angezeigt. Auch duale Therapieansätze ohne NRTI-Bestandteil werden heute nicht mehr empfohlen.

 

Die genaue Zusammensetzung der Medikamentenkombination ist individuell unterschiedlich und orientiert sich an der Lebenssituation des Patienten sowie ggf. weiteren Infektionen, Erkrankungen und Nebenwirkungen. Meist werden bewährte Fixkombinationen verschrieben, also mehrere Medikamente in einer Tablette. Sie haben den Vorteil, dass sie einfacher einzunehmen sind. Wenn das nicht geht, z.B. weil die Dosis nicht passt, ein Bestandteil nicht vertragen wird, eine Resistenz oder eine weitere Erkrankung vorliegt, werden die Einzelsubstanzen verordnet.

 

2.4. Fachinformation Leitlinie

Die Deutsche und die Österreichische AIDS-Gesellschaft publizieren gemeinsam die „Deutsch-Österreichischen Leitlinien zur antiretroviralen Therapie der HIV-Infektion“. Diese Leitlinien werden aufgrund der schnellen Veränderungen der therapeutischen Erkenntnisse regelmäßig aktualisiert. Download bei der DAIG unter externer Linkwww.daignet.de/site-content/hiv-therapie/leitlinien-1.

 

2.5. Arztsuche

Zur HIV-Infektion wird intensiv geforscht, es kommen laufend neue Medikamente hinzu und die Therapieempfehlungen verändern sich. Deshalb sollte man sich von HIV- und AIDS-Spezialisten in HIV-Schwerpunktpraxen oder HIV-Ambulanzen behandeln lassen, die diesen Fortschritt laufend mitverfolgen. Adressen bekommt man bei Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen oder im Internet, z.B. unter externer Linkhttps://www.hiv-symptome.de/hiv-schwerpunktpraxis/.

 

3. Konsequente Medikamenteneinnahmezum Inhaltsverzeichnis

Die meisten HIV-Medikamente müssen ein- oder zweimal täglich eingenommen werden, um wirksam zu sein und eine Resistenzbildung zu vermeiden. Die Anwendung muss konsequent und lebenslang erfolgen. Therapiepausen dürfen nur in enger Absprache mit einem spezialisierten Arzt stattfinden. Das erfordert eine gute Mitarbeit und viel Disziplin auf Seiten des Patienten. Aus diesem Grund sollte sich der Betroffene die Zeit nehmen zu überlegen, ob er die Notwendigkeit eines Therapiebeginns einsieht und bereit ist, diese auch konsequent einzuhalten.

 

Die Medikamenteneinnahme ist auch deshalb eine Herausforderung, weil insbesondere am Anfang häufig starke Nebenwirkungen auftreten. Dann geht es vielen Patienten, die noch gar keine Symptome der Infektion spüren, mit der Therapie erst einmal schlechter als ohne. Die Langzeitprognose ist mit HAART jedoch erheblich besser, daher ist ein rascher Therapiebeginn dringend empfehlenswert.

 

Wenn die Nebenwirkungen zu stark sind, muss auf andere Medikamente umgestellt werden. Da die Medikamente verschieden schnell und verschieden lang im Körper wirken, muss auch die Absetzung bzw. Umstellung sorgfältig vom Spezialisten geplant werden, damit keine ungewollte Therapiepause entsteht.

 

Wenn die Medikamente nicht regelmäßig eingenommen werden, sinkt ihr Wirkspiegel im Blut ab und die HI-Viren können sich wieder vermehren. Zudem können Resistenzen entstehen, die dazu führen, dass die Viruslast trotz erneuter Medikamenteneinnahme ansteigt, weil die Viren nicht mehr auf die Medikamente reagieren. Oft kommt es zu Kreuzresistenzen, d.h. wenn ein Medikament einer Gruppe nicht mehr wirkt, gilt das meist auch für alle anderen Medikamente aus der Gruppe. Die Behandlungsmöglichkeiten sind bei einer Resistenzbildung erheblich eingeschränkt. Um das zu verhindern, sollten sich Patienten im Vorfeld sorgfältig informieren und die Empfehlungen des Arztes konsequent einhalten. Nur so kann die Vermehrung des Virus und damit auch die Zerstörung der T-Helferzellen wirksam unterdrückt und ein Therapieversagen verhindert werden.

 

Der häufigste Grund für ein Therapieversagen ist nach Informationen des Robert-Koch-Instituts die falsche Medikamenteneinnahme. Therapieversagen bedeutet, dass die Virenzahl wieder zunimmt und irgendwann AIDS ausbricht. Details zum Krankheitsverlauf unter HIV AIDS > Allgemeines. Patienten sollten sich hier also sorgfältig informieren und die Empfehlungen des Arztes konsequent einhalten.

 

4. Behandlung opportunistischer Infektionen und Erkrankungenzum Inhaltsverzeichnis

HIV schwächt das Immunsystem, weswegen HIV-infizierte Menschen von Erkrankungen oder Infektionen schwer betroffen werden können, die das Immunsystem gesunder Menschen abwehrt. Beispiele opportunistischer Infektionen siehe HIV AIDS > Allgemeines.

 

Gegen opportunistische Erkrankungen und Infektionen sollten, wo verfügbar, vorbeugende Maßnahmen durchgeführt werden.

 

Opportunistische Infektionen und Erkrankungen müssen behandelt werden. Dabei sind aber häufig Wechselwirkungen mit den Medikamenten der HIV-Therapie zu beachten, weshalb man auch für diese Erkrankungen nur Ärzte mit entsprechender Spezialisierung aufsuchen sollte.

 

5. Wechselwirkungen zum Inhaltsverzeichnis

Die Beachtung von Wechselwirkungen ist bei HIV-Patienten besonders wichtig, da allein im Rahmen der ART in der Regel mindestens 4 Medikamente eingesetzt werden. Dazu kommen häufig Begleitmedikamente und Nahrungsergänzungsmittel, gegebenenfalls auch Medikamente gegen opportunistische Infektionen und Erkrankungen sowie Drogen.

 

Wechselwirkungen können dazu führen, das Medikamente stärker (Vergiftung) oder schwächer (ungewünschte Therapiepause) wirken als geplant. Wenn mehrere Ärzte behandeln, sollte also unbedingt sichergestelt werden, dass alle über das gesamte Einnahmespektrum informiert sind.

 

Da Vorhersagen oft schwer möglich sind und der Organismus individuell sehr verschieden reagiert, wird bisweilen der Medikamentenspiegel bestimmt (TDM - Therapeutic Drug Monitoring). Dabei erfolgt eine Analyse der Medikamentenwirkstoffkonzentrationen im Blut.

Detaillierte Fachinformationen gibt die Leitlinie „Therapeutisches Drug Monitoring der HIV-Therapie“, ein Anhang zu den Deutsch-Österreichischen Leitlinien zur antiretroviralen Therapie der HIV-Infektion, Download unter externer Linkwww.daignet.de/site-content/hiv-therapie/leitlinien-1.

 

Laufend aktualisierte, englischsprachige Fachinformationen zu Wechselwirkungen mit HIV-Medikamenten stehen online unter externer Linkwww.hiv-druginteractions.org/ zur Verfügung.

 

6. Therapiebeginnzum Inhaltsverzeichnis

Wegen der Neben- und Wechselwirkungen wird der Beginn einer ART zum Teil hinausgezögert. Infolge immer verträglicherer Medikamente beginnt die Behandlung jedoch zunehmend früher, da sich gezeigt hat, dass ein früher Therapiebeginn die Prognosen verbessert. Es müssen jedoch die Entwicklung viraler Resistenzen und die Langzeitnebenwirkungen der HIV-Medikamente gegen die Vorteile eines frühen Beginns der Therapie abgewogen werden.

 

Bei einer T-Helfer-Zellzahl unter 200/Mikroliter wird eine Behandlung generell empfohlen. Wenn der Betroffene Symptome wie anhaltende Müdigkeit und Schwäche oder längere Durchfälle hat, sollte der Therapiebeginn bereits früher erfolgen.

 

Zusatzkriterien für einen frühen Therapiebeginn (bei einer Anzahl an T-Helferzellen zwischen 350 und 500/Mikroliter Blut) können zudem sein:

  • Schwangerschaft (Näheres unter HIV AIDS > Familie Leben Reisen)
  • Therapiebedürftige Hepatitis B
  • Chronische Hepatitis C
  • Höheres Lebensalter (ab 50 Jahren)
  • hohes kardiovaskuläres Risiko
  • Rasches Absinken der Anzahl der T-Helferzellen
  • Immunsuppression bei Chemotherapie, Radiotherapie, Autoimmunerkrankungen oder Transplantation
  • um das Übertragungsrisiko zu senken

 

Derzeit geben die einzelnen Fachgesellschaften jeweils etwas abweichende Empfehlungen zum Therapiebeginn, der aber immer individuell abgestimmt werden muss. Um den richtigen Zeitpunkt des Therapiebeginns nicht zu verpassen, ist es wichtig, dass Sie sich regelmäßig von einem auf HIV spezialisierten Arzt untersuchen lassen.

 

7. Nebenwirkungenzum Inhaltsverzeichnis

Die Medikamente der ART können verschiedene, auch schwere Nebenwirkungen haben.

 

Man unterscheidet aktute Nebenwirkungen, die zu Beginn der Therapie auftreten und meist nach 2 bis 4 Wochen wieder verschwinden, und Langzeitnebenwirkungen, die sich häufig erst nach Jahren bemerkbar machen und schleichend auftreten.

 

Je nach Substanzgruppe gehen zu den aktuten Nebenwirkungen gastrointestinale Beschwerden wie Bauchspeicheldrüsenmitreakion, Leberwerwerterhöhung, Magenbeschwerden, Übelkeit, Durchfall, Hautausschläge und Kopfschmerzen.

 

Zu den Langzeitnebenwirkungen zählen Nervenstörung (Polyneuropathie), Fettverteilungsstörungen wie Lipodystrophie mit Abbau von Fettgewebe in Gesicht, Gesäß, Armen, Beinen und Anlagerung am Bauch und Nacken (Stiernacken), Blutzuckererhöhung, Veränderung des Fettstoffwechsels mit Cholesterin /Triglycerid-Anstieg und dadurch erhöhtes Risiko für Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems.

 

8. Psychotherapiezum Inhaltsverzeichnis

Der Schock der Diagnose, die Erkenntnis, an einer unheilbaren Krankheit zu leiden, ein ungewisser Verlauf, Probleme im Berufs- und Privatleben, ständiger Druck, die Therapie einzuhalten, Diskriminierung, Nebenwirkungen von Medikamenten und die Verschlechterung des Gesamtzustands können für die Betroffenen sehr belastend sein.

 

Für viele verändert sich mit der Diagnose die Lebenssituation und Lebensplanung, kaum einer lebt einfach weiter wie vorher: Angst, Trauer, Schuld oder Scham können eine Rolle spielen. Hilfe bieten Selbsthilfegruppen, Kontaktdaten unter HIV AIDS > Adressen, und Beratungsstellen, Näheres unter HIV AIDS > Allgemeines.

 

Wer sich dauerhaft belastet fühlt, sollte sich nicht scheuen, sich in psychotherapeutische Behandlung zu begeben. Sie muss nicht verordnet werden und es sind 5 Probesitzungen möglich, Näheres unter Psychotherapie.

 

9. Wer hilft weiter? Arztsuchezum Inhaltsverzeichnis

Die Beratungsstellen der AIDS-Hilfe vermitteln Adressen von Schwerpunktpraxen, Kontakt unter HIV HIV AIDS > Adressen. Die meisten sind nur in größeren Städten verfügbar. Wegen der besseren Langzeitprognose sollte man den Weg nicht scheuen.

 

10. Verwandte Linkszum Inhaltsverzeichnis

HIV AIDS

HIV AIDS > Allgemeines

HIV AIDS > Alter und Pflege

HIV AIDS > Rehabilitation

 

 

Letzte Aktualisierung am 20.06.2017   Redakteur/in: Andrea Nagl

Bewerten Sie die obigen Informationen (Schulnoten-System) 

1 (sehr gut) 6 (ungenügend)