Hausapothekenmodell
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1. Das Wichtigste in Kürze
Im Hausapothekenmodell haben Patienten die Möglichkeit, sich für eine Apotheke ihres Vertrauens zu entscheiden. Durch diese feste Beziehung zwischen Hausapotheken und Patienten sollen Behandlungen verbessert und Kosten gesenkt werden.
2. Leistungsumfang
Die Verträge werden in der Regel zwischen Krankenkasse und (Landes-)Apothekerverband abgeschlossen. Sie unterscheiden sich im Detail, die Hauptelemente sind gleich:
- Der Apotheker besucht eine Fortbildung für das Hausapothekenmodell, erhält das entsprechende Zertifikat und kann in der Folge am Hausapothekenmodell teilnehmen.
- Der Patient schreibt sich bei der Hausapotheke seiner Wahl ein.
- Der Hausapotheker dokumentiert alle Medikamente des Patienten und prüft mögliche Interaktionen.
- Medikamente werden nach Hause geliefert.
- Als Belohnung für seine Treue erhält der Patient Bonusleistungen, zum Teil von der Apotheke, zum Teil im Rahmen der Bonusprogramme der Krankenkassen.
Je nach Modell gehören weitere Angebote zum Hausapothekenservice, z.B. die Überprüfung des häuslichen Arzneimittelbestands oder Messung von Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin oder BMI (body mass index).
3. Ziele
Ziele des Hausapothekenmodells sind:
- Betreuung des Patienten verbessern
- Arzneimittelsicherheit erhöhen
- Kommunikation und Vernetzung mit Ärzten und Patienten erhöhen
- Kosten senken
4. Wer hilft weiter?
Zertifizierte Apotheken und die jeweils für den Patienten zuständige Krankenkasse.
Gesetzesquelle(n)
(§ 73 b SGB V)
Letzte Aktualisierung am 25.06.2009 Redakteur/in: Jürgen Wawatschek
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