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Höchstgrenze für Krankengeld

 

Fragezum Inhaltsverzeichnis

Ein freiwillig krankenversicherter Angestellter erhält zum ersten Mal Krankengeld. Sein Bruttogehalt beträgt 5.500 € und er hatte mit ca. 4.000 € Krankengeld gerechnet. Nun bekommt er laut Benachrichtigung der Krankenkasse aber nur 101,50 € täglich für 30 Kalendertage, auch wenn der Monat 31 Kalendertage haben sollte. Das ist deutlich weniger, als er erwartet hat.

Hat die Krankenkasse falsch berechnet?

 

Antwortzum Inhaltsverzeichnis

Das Krankengeld beträgt grundsätzlich 70 % des regelmäßigen Bruttoentgelts, darf aber 90 % des Nettoentgelts nicht überschreiten.

Es wird jedoch nur Einkommen bis zur Höhe der Beitragsbemessungsgrenze berücksichtigt. Diese liegt mit ihrem Höchstsatz im Jahr 2017 bei 145 € brutto täglich.

Im Falle des kranken Arbeitnehmers gilt dementsprechend nicht sein tatsächliches Gehalt von 5.500 € als Berechnungsgrundlage, sondern nur 30 Kalendertage à 145 € also 4.350 €. Davon werden 70 % berechnet.

Sein Krankengeld ist also der gesetzlich vorgeschriebene Krankengeldhöchstbetrag von 101,50 € täglich. 

 

Letzte Aktualisierung am 13.02.2017   Redakteur/in: Ines Grocki

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