Nierenerkrankungen > Dialyse > Sport
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1. Sport bei Peritonealdialyse
Viele Patienten mit Peritonealdialyse fühlen sich fit genug, um Sport zu treiben. Wandern, Joggen, Radfahren oder leichtere Gartenarbeit eignen sich gut dazu.
Auf Sportarten, bei denen Druck auf den Bauchraum ausgeübt wird (z.B. Kampfsport, Gewichtheben, Rudern), sollte entweder verzichtet werden oder sie sollten nur bei leerer Bauchhöhle ausgeübt werden.
Das Schwimmen in öffentlichen Bädern könnte aufgrund der erhöhten Infektionsgefahr zu risikoreich sein.
Individuelle Beratung zu sportlicher Betätigung bekommen Patienten vom behandelnden Arzt oder dem Physiotherapeuten des Dialyseteams.
2. Sport bei Hämodialyse
Hämodialysepatienten sollten motiviert werden, sich körperlich zu betätigen. Auch wenn die Patienten im Verhältnis zu früheren Aktivitäten weniger leistungsfähig sind, werden sie spüren, dass leichte sportliche Betätigung die Lebensqualität positiv verändert.
Sobald nach der Operation des Shunts (Gefäßzugang für die Dialyse) alles abgeheilt ist, kann der Arm oder das Bein für leichtere Tätigkeiten in Haushalt, Garten oder Sport bewegt werden. Je nach Kräftezustand und Alter des Patienten kommen z.B. Schwimmen, Spaziergänge oder Radfahren in Frage. Auch Gymnastik in speziellen Behindertensportgruppen verbessern das Wohlbefinden.
Viele Dialysezentren bieten Bewegungstraining durch einen Physiotherapeuten an.
3. Wer hilft weiter?
Sportgruppen für nierenkranke Menschen vermittelt die Geschäftsstelle des Bundesverband Niere e.V., Telefon 06131 835152,
http://cms.bundesverband-niere.de.
4. Verwandte Links
Reha-Sport und Funktionstraining
Behindertenclubs/Behindertenbegegnung
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Letzte Aktualisierung am 06.08.2008 Redakteur/in: Anja Wilckens
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