Das Wichtigste in Kürze
Der Opioid-Ausweis enthält die wichtigsten Angaben zur verordneten Opioidtherapie. Im Notfall kann der Opioid-Ausweis den behandelnden Ärzten wichtige Informationen über die Dosierung und ggf. Zusatzmedikamente geben. Auch bei Verkehrskontrollen der Polizei kann er nützlich sein, um die Notwendigkeit der Schmerztherapie nachzuweisen. Deshalb sollten Betroffene ihn immer dabei haben und auch Angehörige oder enge Bezugspersonen darüber informieren.
Ein Opioid-Ausweis zum Ausdrucken kann unten kostenlos heruntergeladen werden.
Was steht im Opioid-Ausweis?
Der Opioid-Ausweis informiert auf Deutsch und Englisch über:
- Notwendigkeit der Opioid-Therapie
- Dosierung der Schmerzmittel und Zusatzmedikamente
Bei Notfällen, z.B. nach einem Autounfall oder einer Akuterkrankung im Ausland, kann die Schmerzbehandlung anhand des Opioid-Ausweises weitergeführt und der behandelnde Arzt informiert werden.
Nachweis der Opioid-Behandlung gegenüber der Polizei
Bei Polizeikontrollen im Verkehr kann ein Opioid-Ausweis als ärztliche Dokumentation der verordneten Opioidtherapie hilfreich sein. Nähere Informationen zur Fahrtüchtigkeit unter Autofahren bei Medikamenteneinnahme.
Aufbewahrung
Betroffene sollten ihren Opioid-Ausweis in der Brieftasche mit sich führen. Familie oder Freunde sollten über den Ausweis informiert werden, um diesen im Notfall schnell den medizinischen Fachkräften (z.B. Notfallsanitäter, Klinikarzt) zeigen zu können.
Opioid-Ausweis als PDF Download
Kostenloser Download als PDF-Datei: Opioid-Ausweis
Sie können den Opioid-Ausweis herunterladen, im Querformat ausdrucken, ausschneiden und entlang der Linien (zuerst in der Mitte) falten, um ihn in der Brieftasche aufzubewahren.