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Osteoporose > Allgemeines

 

1. Das Wichtigste in Kürzezum Inhaltsverzeichnis

Osteoporose ist eine ernstzunehmende, aber behandelbare Krankheit. Die Osteoporosebehandlung besteht aus

  • medikamentöser Therapie,
  • ausgewogener Ernährung mit hohem Kalziumanteil und
  • einem Bewegungsprogramm.

 

2. Kurzinfo zur Krankheitzum Inhaltsverzeichnis

Osteoporose, auch "Knochenschwund" genannt, ist ein Stoffwechselerkrankung des Skeletts. Durch Abnahme der Knochenmasse kommt es zu einer Verringerung der Knochendichte. Diese Verringerung erhöht das Risiko von Knochenbrüchen, typischerweise an Hüfte, Wirbelsäule und Handgelenken.

Besonders betroffen sind Frauen nach den Wechseljahren und Menschen im höheren Lebensalter. Hierbei handelt es sich um die sog. primäre Osteoporose. Auch bestimmte Erkrankungen, z.B. Parkinson, Diabetes oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, oder medikamentöse Behandlungen können eine Osteoporose auslösen. Dann spricht man von einer sekundären Osteoporose

 

3. Diagnostikzum Inhaltsverzeichnis

Eine frühzeitige Diagnose der Osteoporose ist wichtig, um Folgeerkrankungen wie schmerzhafte Frakturen, eine Größenabnahme und einen Rundrüken, möglichst zu vermeiden. Neben einem ausführlichen Patientengespräch und körperlichen Untersuchungen sowie bestimmten Laboruntersuchungen ist die Knochendichtemessung für die Diagnose der Osteoporose eine der sichersten Methoden.

 

4. Behandlungzum Inhaltsverzeichnis

Die Osteoporosebehandlung besteht aus medikamentöser Therapie, ausgewogener Ernährung mit hohem Kalziumanteil (Osteoporose > Ernährung) und einem Bewegungsprogramm (Osteoporose > Sport und Rehabilitation).

 

Ziel der Behandlung ist es, eine positive Bilanz am Knochen zu erreichen, Verformungen und Knochenbrüche zu verhindern sowie Schmerzen zu reduzieren. Das erfordert vom Arzt eine umfassende Diagnostik und individuelle Behandlung sowie die aktive Mitarbeit des Patienten. 

 

Problematisch ist, dass Patienten sich aus Angst vor Stürzen, die (weitere) Frakturen hervorrufen könnten, zu wenig bewegen. Dies bewirkt einen verstärkten Muskelabbau, welcher wiederum die Gefahr von Knochenabbau erhöht. Aus der reduzierten Mobilität der Patienten können sich auch Einsamkeit und Isolation ergeben. Patienten haben oft starke Schmerzen und Zukunftsängste und sind deshalb auch anfällig für Depressionen (s.a. Depressionen > Allgemeines).

 

4.1. Selbsthilfe und Beratung für Betroffene und Angehörige

Links zu Informationen sowie Adressen von Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen für Osteoporose finden Sie unter Osteoporose > Adressen.

 

5. Praxistipp Ratgeberzum Inhaltsverzeichnis

Der kostenlose PDF-DownloadRatgeber Osteoporose liefert Informationen zu psychosozialen und sozialrechtlichen Themen bei Osteoporose.

 

6. Verwandte Linkszum Inhaltsverzeichnis

Osteoporose

Osteoporose > Arbeit und Rente

Osteoporose > Behinderung

Osteoporose > Ernährung

Osteoporose > Finanzielle Hilfen

Osteoporose > Mobilität und Hilfsmittel

Osteoporose > Sport und Rehabilitation

Osteoporose > Pflege

Osteoporose > Wohnen

Sturzprophylaxe

Parkerleichterungen

 

Redakteurin: Johanna Wehle

 

Letzte Aktualisierung am 20.10.2017   Redakteur/in: Johanna Wehle

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