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Osteoporose > Sport und Rehabilitation

 

1. Das Wichtigste in Kürzezum Inhaltsverzeichnis

Bewegung stärkt die Knochen und hilft, den Knochenabbau zu bremsen. Daher ist regelmäßige Bewegung zur Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose sehr wichtig. Sport stärkt die Muskulatur, erhält die Beweglichkeit und erhöht die Koordination. Dadurch kann auch das Sturzrisiko vermindert werden.

 

2. Sportzum Inhaltsverzeichnis

Bei den Empfehlungen für Sport wird unterschieden, ob ein erhöhtes Risiko für Osteoporose besteht, ob bereits eine Osteoporose diagnostiziert ist und ob es schon zu einem Knochenbruch gekommen ist.

Generell gilt: Die Bewegung muss Spaß machen, damit man sie dauerhaft ausübt. Es kann hilfreich sein, sich einer Sportgruppe anzuschließen oder sich mit regelmäßig mit Freunden zum Sport zu verabreden.

 

Hier einige Trainingshinweise:

  • Zum Aufbau von Knochenmasse ist eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining empfehlenswert. Gezielte Kräftigungsübungen rund um die Skelettabschnitte, die besonders gefährdet sind (Wirbelkörper, Handgelenk, Oberschenkelhals und gelenknahe Abschnitte des Oberschenkels), sind besonders effektiv.
  • Das Training sollte auf das Leistungsvermögen abgestimmt sein, damit Überlastungen vermieden werden. Wer neu mit Sport anfängt, sollte sich vorher vom Arzt untersuchen lassen, der dann ein individuelles Trainingspensum empfehlen kann.
  • Aktivitäten im Freien sind besonders empfehlenswert, da die Haut unter der Sonneneinstrahlung Vitamin D produzieren kann, was wichtig für den Knochenstoffwechsel ist.
  • Es kommt besonders auf die Regelmäßigkeit des Trainings an, da die Knochensubstanz bei längeren Trainingspausen auch schnell wieder abnimmt. Etwa 3-4 Einheiten mit 30 bis 60 Minuten pro Woche sind optimal.
  • Auch im hohen Alter oder bei geringer Belastbarkeit kann man seine Knochen stärken. Kräftigungsübungen und Gymnastik sind auch im Sitzen möglich und bringen einen spürbaren Leistungszuwachs.
  • Bei einer bestehenden Osteoporose ist Sport Bestandteil des Behandlungsplans. Es gibt viele Sportgruppen, die ein speziell auf die Bedürfnisse von Osteoporosepatienten abgestimmtes Training anbieten.
 

3. Funktionstrainingzum Inhaltsverzeichnis

Bei Osteoporose übernimmt die Krankenkasse die Kosten für sogenanntes Funktionstraining, Näheres unter Reha-Sport und Funktionstraining. Es muss vom Arzt verordnet werden. Eine Verordnung kann für 1 Jahr, bei schwerer Beeinträchtigung auch für 2 Jahre, ausgestellt werden. Danach ist eine neue Verordnung notwendig.

 

Adressen von Anbietern von Osteoporosefunktionstraining haben:

 

4. Medizinische Rehabilitationzum Inhaltsverzeichnis

Bei Osteoporose können medizinische Reha-Leistungen Teil des Behandlungskonzepts sein. Die nachfolgenden Links führen zu den sozialrechtlichen Bestimmungen rund um Medizinische Reha, die bei Osteoporose infrage kommen können.

Allgemeines zur medizinischen Rehabilitation inklusive Informationen zur ambulanten und zur stationären medizinischen Reha (Kur)

Vorsorgeleistungen und Vorsorgekuren

Kompaktkur

Anschlussheilbehandlung 

Stufenweise Wiedereingliederung

Geriatrische Rehabilitation

Begleitperson bei stationärer medizinischer Rehabilitation

Reha-Sport und Funktionstraining

 

5. Verwandte Linkszum Inhaltsverzeichnis

Osteoporose

Osteoporose > Allgemeines

Osteoporose > Ernährung

Osteoporose > Mobilität und Hilfsmittel

 

Redakteurin: Jutta Meier

 

 

Letzte Aktualisierung am 17.10.2017   Redakteur/in: Jutta Meier

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