Osteoporose > Sport und Rehabilitation
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1. Das Wichtigste in Kürze
Die häufigste schwerwiegende Folge von Osteoporose sind Knochenbrüche, in Form von Wirbeleinbrüchen, Oberschenkelhalsbrüchen oder Frakturen am Handgelenk. Um dem vorzubeugen, ist Sport in Maßen und speziell abgestimmtes Funktionstraining unerlässlich.
2. Geeignete Sportarten
Grundsätzlich wird bei den Empfehlungen für Sport unterschieden, ob Osteoporose diagnostiziert ist, also eine bekannte Reduktion der Knochenmasse vorliegt, oder ob es klinisch manifestiert bereits zu einem Bruch gekommen ist.
Grundsätzlich ist körperliche Bewegung günstig, da diese hilft, den Knochenabbau zu bremsen. Durch die Nahrung aufgenommenes Calcium kann am besten in den Knochen eingebaut werden, wenn man sich ausreichend bewegt. Sport stärkt die Muskulatur, erhält die Beweglichkeit und erhöht die Koordination. All dies vermindert das Sturzrisiko.
Empfehlenswert sind Gehen, Walking, Laufen und gezielte Kräftigungsübungen rund um die Skelettabschnitte, die besonders bruchgefährdet sind.
Ein Übungsprogramm von ca. 45 bis 60 Minuten pro Woche hat sich bezüglich der Knochendichtezunahme bei Frauen nach den Wechseljahren als effizient erwiesen. Anleitungen zu solchen Übungsprogrammen geben Physiotherapeuten oder spezielle Osteoporose-Sportgruppen.
2.1. Ungeeignete Sportarten
Sportarten, die ein erhöhtes Frakturrisiko haben, oder Bewegungen, die mit verstärkter Beugung des Rumpfes verbunden sind, sollten Osteoporose-Patienten meiden.
3. Sportgruppen
Die Krankenkassen haben Adressen vorliegen, wo Osteoporosefunktionstraining angeboten wird.
Patienten können Adressen von Selbsthilfe- und Sportgruppen vor Ort auch beim Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e.V. erfragen: Kirchfeldstr. 149, 40215 Düsseldorf, Telefon 0211 301314-0, E-Mail Info@osteoporose-Deutschland.de,
www.osteoporose-deutschland.de.
4. Medizinische Rehabilitation
Bei Osteoporose können medizinische Reha-Leistungen Teil des Behandlungskonzepts sein. Die nachfolgenden Links führen zu den sozialrechtlichen Bestimmungen rund um Medizinische Reha, die bei Osteoporose infrage kommen können.
Allgemeine Leistungen der medizinischen Rehabilitation
Vorsorgeleistungen und Vorsorgekuren
Ambulante medizinische Rehabilitation
Stationäre medizinische Rehabilitation (Kur)
Stufenweise Wiedereingliederung
Begleitperson bei stationärer medizinischer Rehabilitation
Reha-Sport und Funktionstraining
5. Verwandte Links
Behindertenclubs/Behindertenbegegnung
Osteoporose > Mobilität und Hilfsmittel
Letzte Aktualisierung am 07.08.2008 Redakteur/in: Gabriele Bayer
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