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Prostatakrebs > Mobilität und Sport

 

1. Mobilitätshilfen für Schwerbehindertezum Inhaltsverzeichnis

Prostatakrebs-Patienten sind in der Regel in der Bewegung nicht eingeschränkt. Kommen aber Metastasen in anderen Organen, besonders Knochen, dazu, könnten sie Hilfen zur Aufrechterhaltung ihrer Mobilität benötigen. Allgemeine Informationen finden Sie unter:

Fahrdienste

Kraftfahrzeughilfe

Kraftfahrzeugsteuer-Ermäßigung

Ermäßigungen bei Öffentlichen Verkehrsmitteln

Hilfen im Flugverkehr

Parkerleichterungen

 

2. Hilfsmittel zur Verbesserung der Mobilitätzum Inhaltsverzeichnis

Gehhilfen

Rollstühle

Hilfsmittel in Haushalt und Freizeit

Hilfsmittel: Allgemeine sozialrechtliche Regelungen und Kostenübernahme

 

3. Sport und Bewegungzum Inhaltsverzeichnis

Verschiedene Studien zeigen, dass Bewegung grundsätzlich anzuraten ist, selbst in den Phasen der Behandlung und auch, wenn die Tumorerkrankung weiter fortschreitet. Allerdings sollte das Pensum der körperlichen Leistungsfähigkeit angepasst werden. Während Chemotherapie oder Bestrahlung, die sehr anstrengend für den Körper sein können, sollten bei Müdigkeit Ruhepausen eingelegt werden. Aber ansonsten sind normale Alltagstätigkeiten und leichte sportliche Betätigung zu empfehlen. Sie fördern die Regeneration und bringen den Patienten auf andere Gedanken.

Auch in fortgeschrittenen Stadien mit Metastasierung scheint Sport zu helfen. Einer amerikanischen Studie zufolge wuchsen die Geschwüre langsamer, wenn die Patienten Sport betrieben.

 

3.1. Geeignete Sportarten

Noch sind Reha-Sportgruppen für Prostatapatienten selten, aber sie nehmen zu. Besonders wichtig ist daran, dass Reha-Sport auf die Leistungsfähigkeit der Teilnehmer eingeht und der Gruppeneffekt die Lebensqualität insgesamt heben kann. Näheres unter Reha-Sport und Funktionstraining.

 

Ein besonderes Augenmerk sollte auf dem Beckenbodentraining liegen, weil es die häufigsten Folgen der Krebstherapie, Inkontinenz und Impotenz, lindern hilft. Weiterer Schwerpunkt der Übungen sollten die benachbarten Körperregionen sein, also Übungen für den Oberbauch, den unteren Rücken, Gesäß und Oberschenkel. Dafür eignen sich die verschiedensten Fitnessübungen, Sportarten oder auch Gerätetraining. Auch Ausdauertraining hat nach Prostatkrebs positive Effekte und steigert die allgemeine Leistungsfähigkeit.

 

3.2. Vorsicht beim Sport

Wenn die Prostata entfernt wurde, kämpfen viele Männer mit Inkontinenz. Solange dieses Problem ausgeprägt ist, muss schwimmen gemieden werden. Sobald der Mann aber wieder kontinent ist, sind Schwimmen und Wassergymnastik empfehlenswert, weil sie den Beckenboden kräftigen.

 

Zu vermeiden sind bei erst kurz überwundener Inkontinenz jegliche sportliche Betätigung unter Pressatmung, weil diese auf den Beckenboden drückt.

 

Vermieden werden sollte auch alles, was mit Verletzungsgefahr im operierten Bereich einhergeht, z.B. Ballsportarten mit viel Körperkontakt und Radfahren.

 

Fußballspielen ist prinzipiell kein Problem, wenn der Mann sich dabei so im Griff hat, dass er riskante Situationen trotz „Spielfieber“ vermeidet. Radfahren sollte man erst wieder, wenn man dabei keinerlei Schmerzen mehr spürt. Der Wiedereinstieg sollte über Hometrainer oder Tourenrad erfolgen, Mountainbiken ist erst nach Wundheilung und Stabilisierung des Beckenbodens zu empfehlen.

 

3.3. Praxistipps

 

4. Verwandte Linkszum Inhaltsverzeichnis

Führerschein bei körperlicher Behinderung/Krankheit

Autofahren bei Schmerzmitteleinnahme

Wohnumfeldverbesserung

Prostatakrebs

Prostatakrebs > Allgemeines

Prostatakrebs > Beruf und Rente

Prostatakrebs > Hilfsmittel und Heilmittel

Prostatakrebs > Reha und Nachsorge 

Prostatakrebs > Schwerbehinderung

 

 

Letzte Aktualisierung am 21.02.2014   Redakteur/in: Sabine Peter

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