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Prostatakrebs > Partnerschaft und Sexualität

 

1. Das Wichtigste in Kürzezum Inhaltsverzeichnis

Einige Behandlungsformen bei Prostatakarzinom können zu Inkontinenz und Impotenz führen. Der Verlust der Erektionsfähigkeit beeinträchtigt das männliche Selbstverständnis zutiefst. Kommunikation ist deshalb wichtig, auch Selbsthilfegruppen und Internetforen können helfen.

 

2. Kommunikationzum Inhaltsverzeichnis

Viele Patienten mit Prostatakarzinom verschweigen die Diagnose zunächst sogar vor ihren nächsten Angehörigen. Sie meinen, sie nicht "unnötig belasten" zu müssen. Allerdings spüren die nahen Angehörigen sehr bald die Veränderungen und dieses Schweigen kann eine größere Belastung darstellen als die Mitteilung der Diagnose. Außerdem geht den Betroffenen eine wichtige, wenn nicht die wichtigste Unterstützung verloren.

 

Durch verschiedene Behandlungsformen kann es zu vorübergehender oder dauerhafter Inkontinenz und Impotenz kommen. Dadurch wird die Lebensqualität oft erheblich eingeschränkt.

 

3. Impotenzzum Inhaltsverzeichnis

Grund für die Impotenz ist entweder die Entfernung der Erektionsnerven oder eine Schädigung der entsprechenden Nerven oder Blutgefäße. Die Impotenz kann zeitlich begrenzt sein. Bei der Entfernung der Erektionsnerven ist sie allerdings dauerhaft. Empfindungen, Lust und Orgasmusfähigkeit bleiben dabei erhalten.

 

Der Verlust der Erektionsfähigkeit beeinträchtigt das männliche Selbstverständnis zutiefst. Hinzu kommt die Angst, von der Partnerin abgelehnt zu werden. Ein zusätzlicher "Erfolgsdruck" verschlimmert dann die Versagensängste. Die Gefahr von Rückzug ist hier sehr groß.

 

Entgegenwirken kann ein verständnisvoller, offener Umgang miteinander. Durch die Annahme des Partners ist es vielen Betroffenen im Lauf der Zeit wieder möglich, trotz der funktionellen Einschränkungen eine befriedigende Partnerschaft zu leben.

 

Insbesondere in der Nachsorge und Rehabilitation bieten Kliniken Beratung und Behandlung von Erektionsstörungen an. Weitere Unterstützung kann der Arzt durch medikamentöse oder technische Hilfen bieten. Manch einem Patienten hilft bei dieser Problematik eine Psychotherapie. Weitere Informationen unter Erektile Dysfunktion.

 

4. Selbsthilfe und Beratungzum Inhaltsverzeichnis

Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen für Prostatakarzinom finden Sie bei Adressen mit dem Suchwort "Prostatakarzinom".

 

5. Wer hilft weiter?zum Inhaltsverzeichnis

Beratung zum Thema "erektile Dysfunktion" bieten:

  • das bundesweite Informationszentrum Sexualität und Gesundheit (ISG e.V.), Infoline für Erektionsstörungen und Sexuelle Funktionsstörungen, Geschäftsstelle, c/o Uniklinik Freiburg, Hugstetter Str. 55, 79106 Freiburg, Telefon 0180 5558484 (14 Ct./Min.) Montag bis Freitag von 10-12 Uhr und 16-18 Uhr, E-Mail info@isg-info.de, externer Linkwww.isg-info.de.
  • die Selbsthilfegruppe "erektile Dysfunktion", Weiherweg 30a, 82194 Gröbenzell, Telefon 08142 597099 oder 030 76689521, E-Mail kontakt@impotenz-selbsthilfe.de, externer Linkwww.impotenz-selbsthilfe.de/.

 

Im Handel gibt es einige Bücher zum Thema "Partnerschaft und Sexualität bei Prostatakrebs".

 

6. Verwandte Linkszum Inhaltsverzeichnis

Prostatakebs

Prostatakrebs > Allgemeines

Prostatakrebs > Behandlung

Prostatakrebs > Beruf und Rente

Prostatakrebs > Ernährung

Erektile Dysfunktion

Sexualität in der Palliativphase

 

 

Letzte Aktualisierung am 24.01.2012   Redakteur/in: Sabine Peter

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