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Rehabilitation

 

1. Das Wichtigste in Kürzezum Inhaltsverzeichnis

Die Rehabilitation (Reha) ist ein sehr großer und komplexer Bereich, für den alle Sozialversicherungsträger zuständig sein können und die verschiedenen Zielen dient: Wiederherstellung der Gesundheit, (Wieder-) Eingliederung ins Arbeitsleben, Verhinderung der Verschlechterung des Gesundheitszustands. Die bekanntesten Leistungen sind medizinische Reha-Maßnahmen, Umschulungen, Reha-Sport, Nachsorge nach Krebsbehandlungen und Kinderheilbehandlungen.

Im Gesundheitswesen ist mit dem Begriff "Rehabilitation" oft nur die "Medizinische Rehabilitation" gemeint. Einen kompletten Überblick über alle Reha-Leistungen von A-Z finden Sie unter Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.

 

2. Grundsatzzum Inhaltsverzeichnis

Reha geht vor Rente (§ 9 SGB VI).

Das heißt: Es wird möglichst versucht, mit Reha-Maßnahmen den Renteneintritt zu verhindern oder zu verzögern.

 

3. Bereiche der Rehazum Inhaltsverzeichnis

Die Reha im weiteren Sinn umfasst 5 große Bereiche:

  • Medizinische Leistungen zur Rehabilitation
    (§§ 42 ff. SGB IX)
    Sie dienen insbesondere der Wiederherstellung oder Erhaltung der Gesundheit. Näheres unter Medizinische Rehabilitation.
  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
    (§§ 49 ff. SGB IX)
    Sie werden auch als "berufliche Reha" bezeichnet und sollen die Erwerbsfähigkeit erhalten, verbessern, (wieder-)herstellen und möglichst dauerhaft sichern. Näheres unter Berufliche Reha > Leistungen.
  • Ergänzende Leistungen
    (früher: Unterhaltssichernde Leistungen) (§§ 64 ff. SGB IX)
    Diese dienen dazu, das Ziel der Rehamaßnahmen zu erreichen und zu sichern. Dazu zählen z.B. Übergangsgeld, Reisekosten oder Kinderbetreuungskosten. Näheres unter Ergänzende Leistungen zur Rehabilitation.
  • Leistungen zur Teilhabe an Bildung
    (neu seit 1.1.18) (§ 75 SGB IX)
    Sie wurden eingeführt, damit Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt Bildungsangebote wahrnehmen können. Näheres unter Teilhabe an Bildung.
  • Leistungen zur sozialen Teilhabe (früher: Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft) (§§ 76 ff. SGB IX)
    Sie werden auch als "soziale Reha" bezeichnet und sollen Menschen mit Behinderungen die Chance zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben eröffnen. Näheres unter Soziale Rehabilitation.

 

4. Wer hilft weiter?zum Inhaltsverzeichnis

Nahezu alle Träger der Sozialversicherung übernehmen Rehamaßnahmen und geben auch Auskünfte. Näheres unter Rehabilitation > Zuständigkeit. Koordination und Auskunft über alle Träger hinweg übernehmen die Servicestellen. Sie sind Anlaufstellen für alle Fragen zur Reha.

 

Detaillierte Informationen und zahlreiche Adressen zur Rehabilitation bietet die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR). Dort können auch Arbeitshilfen für verschiedene Krankheitsbilder und Situationen bestellt oder heruntergeladen werden, z.B. "Arbeitshilfe für die Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Krebserkrankungen": externer Linkwww.bar-frankfurt.de/publikationen/arbeitshilfen/

 

5. Verwandte Linkszum Inhaltsverzeichnis

Medizinische Rehabilitation

Medizinische Rehabilitation > Antrag

Ergänzende Leistungen zur Reha

Berufliche Reha > Leistungen

Soziale Rehabilitation 

Rehabilitation > Zuständigkeit

Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

Demenz > Medizinische Reha

 

Gesetzesquelle: SGB IX

Redakteurin: Sabine Bayer

 

Letzte Aktualisierung am 23.02.2018   Redakteur/in: Sabine Bayer

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