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Rollstühle

 

1. Das Wichtigste in Kürzezum Inhaltsverzeichnis

Rollstühle gibt es in einer großen Bandbreite und je nach individuellen Anforderungen anpassbar. Bei einer Fahrleistung über 6 km/h übernehmen die Krankenkassen und die Berufsgenossenschaften auch die Haftpflichtversicherung. Rollstühle zählen sozialrechtlich zu den orthopädischen Hilfsmitteln.

 

2. Bau- und Anwendungsartenzum Inhaltsverzeichnis

Rollstühle kommen bei schwerwiegenderen motorischen Einschränkungen zumindest vorübergehend zum Einsatz. Es gibt mittlerweile ein breites Angebot, aus dem nach Bedarf des Patienten ausgewählt werden sollte. Der Rollstuhl muss in Größe und Ausstattung individuell für den Patienten eingestellt werden:

  • für die Benutzung im Innenraum
  • kombiniert für die Benutzung im Innen- und Außenbereich
  • ausschließlich für die Benutzung im Außenbereich
  • für die Überwindung von Treppen
  • ohne Spezialisierung auf bestimmte Anwendungsorte
  • Toiletten- und Duschrollstühle für die Benutzung im häuslichen Bereich
  • mechanische Rollstühle zum Schieben oder Selbst-Bedienen
  • Elektrorollstühle für verschiedene Verwendungszwecke

 

3. Rollstuhlversorgung im Pflegeheimzum Inhaltsverzeichnis

Die Rollstuhlversorgung im Pflegeheim gestaltet sich oft sehr schwierig, weil sich hier Zuständigkeiten von Krankenkasse und Pflegeheim überschneiden.

 

Krankenkassen sind verpflichtet, Patienten mit Hilfsmitteln zu versorgen, unabhängig davon, ob sie zu Hause oder im Pflegeheim leben. Diese Regelung erfährt nur dort eine Einschränkung, wo die Versorgungspflicht der Krankenkasse endet und die Pflicht des Heimträgers bei vollstationärer Pflege einsetzt. Wird der Rollstuhl zur Erleichterung der Pflege gebraucht, muss das Heim den Rollstuhl bereithalten. Dient er dem Behinderungsausgleich, hat die jeweilige Krankenkasse den Patienten mit einem ihm gerechten Hilfsmittel wie einem Rollstuhl zu versorgen.

 

Diese Unterscheidung ist in der Praxis oft nur schwer möglich und im Einzelfall wird der gerichtliche Weg nicht zu vermeiden sein, wenn der Pflegebedürftige mit einem eigenen, für ihn geeigneten Rollstuhl versorgt werden soll.

 

4. Zuzahlungen, Festbeträge, Richtlinienzum Inhaltsverzeichnis

Weitere, allgemeine Informationen zu Zuzahlungen, Festbeträgen, Richtlinien und anderen Hilfsmitteln finden Sie unter Hilfsmittel.

Informationen zur Kostenübernahme finden Sie unter Orthopädische und andere Hilfsmittel.

 

5. Hilfsmittel-Richtlinien und Hilfsmittelverzeichniszum Inhaltsverzeichnis

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat zur Verordnung von Hilfsmitteln sogenannte Hilfsmittel-Richtlinien erstellt. Diese Richtlinien können Sie unter externer Linkwww.g-ba.de > Informations-Archiv, Richtlinien downloaden.

 

Der GKV-Spitzenverband erstellt ein systematisch strukturiertes Hilfsmittelverzeichnis (§ 139 SGB V), in dem online recherchiert werden kann: externer Linkhttps://hilfsmittel.gkv-spitzenverband.de/HimiWeb/home.action. Rollstühle sind als Produktgruppe 18 aufgeführt.

 

6. Wer hilft weiter?zum Inhaltsverzeichnis

Beratung und Orientierung in der Vielzahl spezieller Rollstühle geben Orthopädie- und Sanitätshäuser.

 

7. Verwandte Linkszum Inhaltsverzeichnis

Orthopädische und andere Hilfsmittel

Hilfsmittel

Krankenkassen

Berufsgenossenschaften

Osteoporose > Mobilität und Hilfsmittel

Parkinson > Hilfsmittel und Wohnen

 

 

Letzte Aktualisierung am 30.10.2013   Redakteur/in: Sabine Bayer

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