Schizophrenie > Wohnen
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1. Das Wichtigste in Kürze
Schizophrenie macht eine selbstständige Lebensführung zeitweise unmöglich. Für alleinlebende Patienten empfehlen sich oft betreute Wohnformen. Auch wenn ein Patient mit Angehörigen zusammen wohnt, kann eine begleitende Beratung durch Ambulanzen oder Tagesstätten für psychisch kranke Menschen nötig oder wünschenswert sein.
2. Betreute Wohnformen
Für viele Schizophrenie-Erkrankte, die aus einem Singlehaushalt kommen, ist es sinnvoll, sich zunächst in einer betreuten Wohnform unterstützen zu lassen. Betreutes Wohnen kann dabei je nach Bedarf des Patienten in einer Einzelwohnung, in einer Wohngruppe, in einem Wohnheim oder einer therapeutischen Wohngemeinschaft erfolgen. Sozialarbeiter, Schwestern und Pfleger stehen dem Patienten bei den Anforderungen des täglichen Lebens helfend zur Seite, bis er wieder in der Lage ist, sein Leben selbstverantwortlich zu gestalten. Auch tagesstrukturierende Maßnahmen spielen hier eine wichtige Rolle.
3. Wohnen in der Familie
Andere Patienten wohnen nach dem Klinikaufenthalt wieder in ihrer Familie. Da dies zu Konflikten innerhalb der häuslichen Gemeinschaft führen kann, ist die ambulante Nachsorge durch Beratungsstellen, Ambulanzen und/oder Tagesstätten für psychisch kranke Menschen sehr wichtig. Dem Betroffenen sollte ermöglicht werden, eine Balance zwischen Rückzug und Teilnahme am Familienleben zu finden. Dazu sollten ihm räumliche Rückzugsmöglichkeiten geschaffen werden. Aber auch die Angehörigen sollten sich Rat und Hilfe holen und sich neben der Sorge um den erkrankten Angehörigen auch um ihr eigenes Wohlbefinden kümmern.
4. Verwandte Links
Gerontopsychiatrische Einrichtungen
Vollstationäre Pflege im Pflegeheim
Letzte Aktualisierung am 16.01.2012 Redakteur/in: Sabine Peter
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