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Soziale Rehabilitation

 

1. Das Wichtigste in Kürzezum Inhaltsverzeichnis

"Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft" ist der sozialrechtliche Ausdruck für die Soziale Rehabilitation, einem Teilbereich der Rehabilitation. Für die Finanzierung der Leistungen können verschiedene Träger zuständig sein. Die Leistungen sollen behinderte Menschen im sozialen Bereich und unabhängig von beruflicher oder medizinischer Reha fördern.

 

2. Voraussetzungen und Zielzum Inhaltsverzeichnis

Ziel der Leistungen zur sozialen Rehabilitation ist, Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mindern und behinderten Menschen die Chance zu eröffnen, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

 

Die Leistungen sind nicht einklagbar. Die Förderungen der soziale Reha setzen an, wo berufliche (Berufliche Reha > Rahmenbedingungen) oder medizinische Rehabilitation nicht oder noch nicht sinnvoll sind.

 

3. Zuständigkeitzum Inhaltsverzeichnis

Zuständige Träger können sein:

 

4. Leistungenzum Inhaltsverzeichnis

Die Leistungen zur Sozialen Rehabilitation umfassen unter anderem:

  • Hilfsmittel, deren Ziel die soziale Reha ist
  • Hilfen zur Verständigung mit der Umwelt, z.B. Dolmetscher für hörbehinderte Menschen
  • Hilfen zur Beschaffung, Erhaltung und dem Ausbau der Wohnung, wenn dies durch die Behinderung erforderlich ist
  • Hilfen zum selbstbestimmten Leben in betreuten Wohnformen
  • Hilfen zum Erwerb praktischer Kenntnisse und Fähigkeiten für das soziale Leben, z.B. Blindenschriftlehrgänge
  • Erwerb und Betrieb eines Kraftfahrzeugs, wenn der behinderte Mensch dieses regelmäßig benötigt um am sozialen Leben teilnehmen zu können
  • Heilpädagogische Leistungen für Vorschulkinder, siehe auch Frühförderung behinderter Kinder
  • Hilfen zur Teilhabe am gemeinschaftlichen und kulturellen Leben:
    • Förderung der Begegnung und des Umgangs mit nicht behinderten Menschen, z.B. in Begegnungsstätten
    • Hilfen zum Besuch von Veranstaltungen und Einrichtungen, z.B. einen Abholdienst bereit zu stellen
    • Hilfsmitteln zum Erfahren von Nachrichten und kulturellen Ereignissen, wenn die Behinderung dies einschränkt

 

5. Wer hilft weiter?zum Inhaltsverzeichnis

Auskünfte und Informationen geben die jeweiligen Träger oder das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales "Information für Menschen mit Behinderung", Telefon 030 221911-006, Mo-Do 8-20 Uhr.

 

6. Verwandte Links zum Inhaltsverzeichnis

Rehabilitation

Behinderung

Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen

 

Gesetzesquelle(n) 

(§§ 55 ff. SGB IX)

 

Letzte Aktualisierung am 11.12.2016   Redakteur/in: Johanna Wehle

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