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Unfallversicherung

 

1. Das Wichtigste in Kürzezum Inhaltsverzeichnis

Die gesetzliche Unfallversicherung tritt im Wesentlichen ein, um nach einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit die Gesundheit wiederherzustellen oder den Verletzten bzw. die Hinterbliebenen finanziell zu entschädigen. Sie hat aber auch vorbeugende Aufgaben.

Rechtsgrundlage ist das Sozialgesetzbuch Nr. 7 (SGB VII).

 

2. Versicherungspflichtzum Inhaltsverzeichnis

Versicherungspflicht besteht z.B. für folgende Personenkreise:

  • Beschäftigte
  • Lernende während der beruflichen Aus- und Fortbildung
  • Behinderte Menschen, die in anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen tätig sind
  • Landwirtschaftliche Unternehmer und deren mitarbeitende Ehegatten und Familienangehörige
  • Hausgewerbetreibende
  • Kinder in Kindertagesstätten
  • Schüler in allgemein- oder berufsbildenden Schulen
  • Studenten während der beruflichen Aus- und Fortbildung an Hochschulen
  • Personen des Gesundheitswesens und der Wohlfahrtspflege, die selbstständig oder unentgeltlich tätig sind, außer Ärzte, Psychotherapeuten, Heilpraktiker und Apotheker
  • Zeugen vor Gericht, Staatsanwaltschaft, Verwaltungsbehörde, Untersuchungsausschuss oder ähnlichen öffentlichen Stellen
  • Helfer bei Unglücksfällen, Blutspender, Organspender (Organspende)
  • Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger bei Wahrnehmung der Meldepflicht
  • Personen, die (teil-)stationäre Behandlungen oder Leistungen medizinischer Rehabilitation von der Kranken- oder Rentenversicherung erhalten
  • Personen während einer Leistung zur Beruflichen Reha (> Leistungen) durch die Rentenversicherungsträger oder die Agentur für Arbeit
  • Pflegepersonen bei der Pflege eines Pflegebedürftigen

 

Zuständig sind in erster Linie die Unfallversicherungsträger.

 

3. Leistungen der Unfallversicherungzum Inhaltsverzeichnis

Informationen zu den wichtigsten Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung stehen unter folgenden Stichworten:

 

3.1. Medizinische Versorgung

Arznei- und Verbandmittel

Häusliche Krankenpflege

Verletztengeld

Haushaltshilfe

Heilmittel

Hilfsmittel

Krankenhausbehandlung

Zahnbehandlung

Zahnersatz

 

3.2. Leistungen zur beruflichen und sozialen Rehabilitation

Gründungszuschuss

Berufshelfer

Kraftfahrzeughilfe

Pflegegeld Unfallversicherung

Rehabilitation

Reha-Sport und Funktionstraining

Stufenweise Wiedereingliederung

Reisekosten

Wohnungshilfe

Berufliche Reha > Leistungen

Übergangsgeld

 

3.3. Entschädigungen

Verletztenrente

Verwandtenrente

Sterbegeld Unfallversicherung

Waisen-Beihilfe

Waisenrente

Witwen/Witwer-Beihilfe

Witwen/Witwer-Rente

Geschiedenenrente

 

4. Wer hilft weiter?zum Inhaltsverzeichnis

Auskünfte zur gesetzlichen Unfallversicherung geben:

  • das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) unter 030 221 911 002, Mo-Do 8-20 Uhr,
    und
  • die "Infoline der Gesetzlichen Unfallversicherung" unter Telefon 0800 6050404 (kostenfrei), Mo-Fr 8-18 Uhr.
  • die Deutsche Verbindungsstelle Unfallversicherung – Ausland (DVUA) sowie länderspezifisch zuständige Berufsgenossenschaften, z.B. wenn der Unfall im Zusammenhang mit der Entsendung von Beschäftigten ins Ausland steht: externer Linkwww.dguv.de > Internationales > Deutsche Verbindungsstelle > Ansprechperson und Organisation.

 

5. Verwandte Linkszum Inhaltsverzeichnis

Zuständigkeit der Versicherungsträger

Arbeitsunfähigkeit

Ergänzende Leistungen zur Reha

Behinderung

 

Gesetzesquellen: SGB VII

Redakteurin: Johanna Wehle

 

Letzte Aktualisierung am 26.10.2017   Redakteur/in: Johanna Wehle

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