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Waisen-Beihilfe

 

1. Das Wichtigste in Kürzezum Inhaltsverzeichnis

Waisenbeihilfe ist eine einmalige Beihilfe der Unfallversicherung für Vollwaisen, die keinen Anspruch auf Waisenrente aus der Unfallversicherung haben. Bedingung ist, dass der Vollwaise hauptsächlich vom Verstorbenen unterhalten wurde.

 

2. Voraussetzungenzum Inhaltsverzeichnis

Die Unfallversicherungsträger zahlen Waisen-Beihilfe unter folgenden Voraussetzungen:

  • Der Vollwaise hat zur Zeit des Todes mit dem verstorbenen Versicherten in häuslicher Gemeinschaft gelebt und wurde überwiegend vom ihm unterhalten
    und
  • es besteht kein Anspruch auf Hinterbliebenenrente (Waisenrente), weil der Tod des Versicherten keine Folge eines Unfallversicherungsfalles (Arbeitsunfall, Wegeunfall, Berufskrankheit) war
    und
  • der Versicherte bezog zum Zeitpunkt des Todes eine Verletztenrente von mindestens 50 % der Vollrente und war damit Schwerverletzter.

 

3. Höhezum Inhaltsverzeichnis

Die Waisen-Beihilfe beträgt einmalig 40 % des Jahresarbeitsverdienstes. Gibt es mehrere Waisen, wird die Waisen-Beihilfe gleichmäßig verteilt.

 

4. Wer hilft weiter?zum Inhaltsverzeichnis

Auskünfte erteilen die Unfallversicherungsträger.

 

5. Verwandte Linkszum Inhaltsverzeichnis

Waisenrente

Unfallversicherung

 

Gesetzesquelle(n) 

(§ 71 Abs. 3 SGB VII)

 

Letzte Aktualisierung am 10.04.2015   Redakteur/in: Sandra Kolb

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