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Migräne > Schwerbehinderung

 

1. Das Wichtigste in Kürzezum Inhaltsverzeichnis

Bei Migräne kann vom Versorgungsamt ein Grad der Behinderung (GdB) bzw. Grad der Schädigungsfolgen (GdS) festgestellt werden. Die Höhe des GdB/GdS richtet sich nach der Häufigkeit und Dauer der Migräneanfälle.

 

2. Versorgungsmedizinsche Grundsätze zum Inhaltsverzeichnis

Das Versorgungsamt richtet sich bei der Feststellung der Behinderung nach den "Versorgungsmedizinischen Grundsätzen". Diese enthalten Anhaltswerte über die Höhe des Grads der Behinderung (GdB) bzw. des Grads der Schädigungsfolgen (GdS).

Die "Versorgungsmedizinischen Grundsätze" ersetzen seit 1.1.2009 die "Anhaltspunkte für die ärztliche Gutachtertätigkeit im sozialen Entschädigungsrecht" und werden vom Bundesjustizministerium unter externer Linkwww.gesetze-im-internet.de > Gesetze/Verordnungen > V > VersMedV > Anlage zu § 2 > Anlage als Download angeboten.

 

3. Anhaltswerte bei echter Migränezum Inhaltsverzeichnis

Echte Migräne

je nach Häufigkeit und Dauer der Anfälle und Ausprägung der Begleiterscheinungen (vegetative Störungen, Augensymptome, andere zerebrale Reizerscheinungen)

GdB/GdS

leichte Verlaufsform (Anfälle durchschnittlich einmal monatlich)

0-10

mittelgradige Verlaufsform (häufigere Anfälle, jeweils einen oder mehrere Tage anhaltend)

20-40

schwere Verlaufsform (langdauernde Anfälle mit stark ausgeprägten Begleiterscheinungen, Anfallspausen von nur wenigen Tagen)

50-60

 

4. Allgemeineszum Inhaltsverzeichnis

Unterstützung und Hilfen für behinderte Menschen sind hauptsächlich im SGB IX - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen geregelt. Nachfolgend Links zu den allgemeinen Regelungen:

 

5. Hilfen und Nachteilsausgleiche für behinderte und/oder schwerbehinderte Menschenzum Inhaltsverzeichnis

Hat ein Patient mit Migräne eine anerkannte Schwerbehinderung, können für ihn Hilfen und Nachteilsausgleichen im Beruf infrage kommen, Näheres unter Behinderung > Berufsleben, z.B. Kündigungsschutz und Zusatzurlaub.

 

Schwere Verlaufsformen der Migräne können eine Altersrente für schwerbehinderte Menschen ab 63 Jahren begründen.

 

6. Verwandte Linkszum Inhaltsverzeichnis

Chronische Schmerzen > Schwerbehinderung

Migräne

Migräne > Allgemeines

Migräne > Behandlung

Migräne > Beruf

Chronische Schmerzen

Versorgungsamt

 

 

Letzte Aktualisierung am 07.11.2016   Redakteur/in: Sabine Bayer

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