Opioid-Ausweis

1. Das Wichtigste in Kürze

Menschen, die dauerhaft auf Opioide angewiesen sind, sollten einen sog. Opioid-Ausweis mit sich führen. Im Opioid-Ausweis sind die Schmerzmedikamente, die Dosierung und die Einnahmedaten vermerkt. Neben einer schriftlichen Einnahmeanordnung können mit diesem Ausweis mitbehandelnde Ärzte über die Notwendigkeit der Opioide und die Art der Dosierung informiert werden. Die Vorlage des Ausweises stellt in der Regel sicher, dass die Schmerztherapie auch in fremden Krankenhäusern, z.B. nach Unfällen oder bei Akuterkrankungen im Urlaub, fortgeführt und der Patient weiterhin schmerzmedikamentös versorgt wird.

2. Aufbewahrung

Betroffene sollten ihren Opioid-Ausweis in der Brieftasche mit sich führen. Es ist unter Umständen notwendig, auch Angehörige oder Freunde über den Ausweis in Kenntnis zu setzen, damit das Dokument im Notfall dem fremden Arzt bzw. im Krankenhaus vorgelegt wird.

Auch für Patienten, die gegenüber Behörden ihre Fahrtauglichkeit nachweisen müssen, ist ein Opioid-Ausweis unerlässlich. Näheres unter Autofahren bei Medikamenteneinnahme.

3. Praxistipp

Hier können Sie einen Opioid-Ausweis als PDF-Datei herunterladen. Diesen können Sie ausschneiden und entlang der Linien (zuerst in der Mitte) falten, um ihn in der Brieftasche aufzubewahren.

4. Verwandte Links

Chronische Schmerzen

Autofahren bei Medikamenteneinnahme

Chronische Schmerzen > Reisen

Opiate und Opiode

Redakteurin: Sabine Bayer

Letzte Bearbeitung: 17.12.2018

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