Sozialpädagogische Familienhilfe

1. Das Wichtigste in Kürze

Die sozialpädagogische Familienhilfe betreut und unterstützt die gesamte Familie. Sie wird in der Regel für ca. 6 Stunden in der Woche über einen Zeitraum von 1-2 Jahren geplant. Grundlage für die Durchführung ist der sog. Hilfeplan (Näheres siehe Jugendamt).

2. Aufgaben

Die sozialpädagogische Fachkraft kommt meist in die Wohnung der Familie und unterstützt ganz konkret bei alltäglichen Problemen, bei Erziehungsschwierigkeiten und beim Umgang mit Ämtern und Behörden. Auch aktuelle Krisen oder Konflikte, z.B. mit dem Partner oder den Großeltern, werden gemeinsam bearbeitet.

3. Ziele

Die sozialpädagogische Familienhilfe möchte erreichen, dass die Familie alleine gut im alltäglichen Leben zurechtkommt, ohne weitere Hilfen vom Jugendamt zu benötigen: das nennt man "Hilfe zur Selbsthilfe". Es geht vor allem darum, dass das Kind/die Kinder weiterhin in der Familie aufwachsen und sich gut entwickeln können.

4. Voraussetzungen

Um eine sozialpädagogische Familienhilfe in Anspruch zu nehmen, muss in der Familie mindestens ein minderjähriges Kind aufwachsen. Ganz wichtig ist auch die Bereitschaft aller Familienmitglieder, Hilfe anzunehmen und mit der sozialpädagogischen Fachkraft zusammen die vorhandenen Probleme anzugehen.

5. Kosten

Die Hilfe ist für die Familie kostenlos.

6. Wer hilft weiter?

Individuelle Auskünfte erteilt das Jugendamt.

7. Verwandte Links

Erziehungshilfe

Kinder- und Jugendhilfe

Erziehungsberatung

 

Gesetzesquelle: § 31 SGB VIII

Letzte Bearbeitung: 16.08.2019

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