Burnout > Finanzielle Hilfen

Nachfolgend eine Linkliste mit finanziellen und weiteren Hilfen, die für Patienten mit Burnout infrage kommen können:

 

Leistungen und Hilfen

Nähere Ausführung im Zusammenhang mit Burnout

Entgeltfortzahlung

Sie können bis zu 6 Wochen Entgeltfortzahlung erhalten, wenn Sie wegen eines Burnouts nicht arbeiten können.

Krankengeld

Wenn Sie länger als 6 Wochen arbeitsunfähig sind, endet die Entgeltfortzahlung und die Krankenkasse zahlt Krankengeld.

Arbeitslosengeld > Nahtlosigkeit

Endet Ihr Anspruch auf Krankengeld und Sie sind wegen des Burnouts weiterhin arbeitsunfähig, können Sie Arbeitslosengeld im Rahmen der Nahtlosigkeitsregelung beantragen. Diese Form des Arbeitslosengelds bekommen Sie, bis über die Frage der verminderten Erwerbsfähigkeit bzw. der Rehabilitation entschieden wurde.

Arbeitslosengeld

Arbeitslosengeld II und Sozialgeld (Hartz IV)

Leistungen bei Arbeitslosigkeit.

Zuzahlungsbefreiung Krankenversicherung

Zuzahlungsbefreiung für chronisch Kranke

Zu Medikamenten und Klinikbehandlungen müssen Sie häufig Zuzahlungen leisten. Wenn Sie im Laufe eines Kalenderjahres bestimmte Belastungsgrenzen erreichen, können Sie sich von den Zuzahlungen der Krankenkasse befreien lassen.

Unter Umständen kann sich aus einem Burnout eine chronische Krankheit ergeben, was Ihre Belastungsgrenze verringert.

Medizinische Rehabilitation

Berufliche Reha > Leistungen

Die Auswirkungen Ihres Burnouts können eine medizinische Reha erforderlich machen. Die Reha-Maßnahmen können ambulant oder stationär erfolgen.

Eine berufliche Reha kann Ihnen dabei helfen, Ihren Arbeitsplatz zu erhalten oder den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu meistern.

Übergangsgeld

Übergangsgeld kann Ihre einkommenslosen Zeiten während einer Reha überbrücken.

Rente

Erwerbsminderungsrente

Ist Ihre Arbeitsfähigkeit aufgrund des Burnouts dauerhaft eingeschränkt, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen Erwerbsminderungsrente in individuell errechneter Höhe beziehen.

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

Schränkt der Burnout Ihre Erwerbsfähigkeit ein und Sie können nicht genug Geld zur Sicherung des Lebensunterhalts verdienen, können Sie unter gewissen Voraussetzungen Grundsicherung beziehen.

Sozialhilfe

Sie erhalten Sozialhilfe, wenn Sie nur noch unter 3 Stunden erwerbstätig sein können und Ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten können.

 

Weitere hilfreiche Informationen zur Erkrankung finden Sie unter Burnout.

Letzte Bearbeitung: 19.08.2022

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